Neuauflage

Apple macht das MacBook Air frisch

Mehr Tempo, neue Anschlüsse und Lion-System: Das MacBook Air kommt mit vielen Verbesserungen daher. Reicht das als Laptop-Ersatz?

Apple verbessert den Kern des schlanken MacBook Air: Ein mit 1,6 (11,6 Zoll) oder 1,7 (13,3 Zoll) Gigahertz getakteter Core-i5-Prozessor treibt das 2011er Modell an, flankiert von zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 Gigabyte SSD-Fesplatte (11,6 Zoll) beziehungsweise vier Gigabyte und 128 Gigabyte SSD in der großformatigeren Version.

Intels Chipsatz HD Graphics 3000 kümmert sich um die grafischen Angelegenheiten. Die Schnittstelle Thunderbolt findet nach MacBook Pro und iMac auch im MacBook Air Anschluss, der 13-Zöller hat einen SD-Kartenslot. OS X Lion ist installiert.

Was bleibt gleich?

Von außen hat sich bis auf die Tastatur, die jetzt wie beim Pro-Bruder eine Hintergrundbeleuchtung besitzt, sehr wenig verändert: Bildschirmdiagonale, Auflösung, Gewicht, Abmessungen, Akkulaufzeit – alles beim Alten. Nach wie vor ist das MacBook Air aus Aluminium gefertigt und misst an der dicksten Stelle nur 1,7 Zentimeter.

11,6 Zoll: Upgrades und Preise

Für 949 Euro erhalten Sie das kleinste Modell mit 64 Gigabyte SSD und zwei Gigabyte RAM. Für 200 Euro mehr verdoppeln Sie beide Speicher, auch der Prozessor lässt sich auf einen Core i7 mit 1,8 Gigahertz aufwerten.

13,3 Zoll: Upgrades und Preise

Das große Modell des MacBook Air beginnt bei 1.249 Euro und verfügt über 128 Gigabyte SSD und vier Gigabyte RAM. Die Verdoppelung der Flash-Festplatte schlägt hier mit 250 Euro zu Buche, ein Upgrade auf den mit 1,8 Gigahertz getakteten Core i7 ist ebenfalls möglich.

Einschätzung: Apple MacBook Air (2011)

Dünn ist nicht nur das MacBook Air, sondern auch die Liste der Neuerungen. Den größten Fortschritt macht der Flachmann dank „Sandy Bridge“-Chip und streift so das Klischee des hübschen, aber wenig potenten Notebooks endgültig ab. Thunderbolt hingegen ist eher als nette Dreingabe zu verstehen, auch die hintergrundbeleuchtete Tastatur ist mehr Gimmick denn Kaufargument.

Und den zusätzlichen Speicher für Festplatte und RAM lässt sich Apple durch höhere Anschaffungspreise vergolden. Gewohnt herausragend sind Formfaktor, Gewicht, Akkuleistung und Display – aber das war auch schon 2010 der Fall.

Sämtliche Modelle des 2011er MacBook Air sind ab dem 20. Juli 2011 erhältlich.

Mehr zum Thema:

Quelle: Computer Bild.

Ausführliche Ratgeber, Testberichte und Rezensionen finden Sie auf der Website www.computerbild.de .