"Bing Streetside"

Microsoft will "Street View" Konkurrenz machen

Der US-Softwarekonzern Microsoft will bei seinem geplanten Straßenbilderdienst "Streetside" aber vieles anders machen als Konkurrent Google.

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Der US-Softwareriese Microsoft werde die Erfassung von Straßen- und Häuseransichten in seinem Dienst „Bing Streetside“ mindestens einen Monat vorher bekanntgeben, sagte der oberste Datenschützer von Microsoft Deutschland, Severin Löffler, den „VDI-Nachrichten“. Wer sein Haus in dem Straßenbilderdienst unkenntlich machen lassen will, kann dies demnach nach Start des Dienstes in wenigen Schritten über einen Link machen.

Microsoft will weniger Daten speichern als die Konkurrenz: „Wir sammeln wesentlich weniger Daten als unsere Wettbewerber“, sagte Löffler auf „Heise.de“. Ob Microsoft auch schon vor dem Start des Dienstes den Widerspruch gegen die Veröffentlichung von Bildern ermöglichen will, sagte Löffler allerdings nicht.

Der Microsoft-Konkurrent Google hatte deutschen Verbrauchern nach heftigen Protesten diese Möglichkeit für seinen Dienst Street View eingeräumt. Zudem können Haus- oder Wohnungseigentümer und Mieter auch nach dem Start noch über einen Link beantragen, dass ihr Haus aus der Ansicht gelöscht wird.

Löffler sagte, Streetside solle bereits im kommenden Jahr starten. Mit der Erfassung der Straßenansichten habe sein Unternehmen aber noch nicht begonnen.