#ChangeYourPasswordDay

Sichere Passwörter: "123456" und "hallo" reichen nicht

Anlässlich des "change your password"-Aktionstages veröffentlichen Medienexperten nützliche Tipps zum Schutz persönlicher Daten.

Was dieser Internetnutzer entippt, geht nicht jeden etwas an

Was dieser Internetnutzer entippt, geht nicht jeden etwas an

Foto: Imago / Jochen Tack

Wann haben Sie zum letzten Mal ihre Passwörter geändert? Falls dies schon ein Weilchen her ist, wäre heute eine gute Gelegenheit. Am Mittwoch findet zum fünften Mal der "change your password"-Aktionstag statt.

Aus diesem Anlass bekommen User Schützenhilfe aus München. Die bayerische Landeszentrale für neue Medien gibt in ihrer Publikation "Selbstdatenschutz! - Tipps zum sicheren Passwort" nützliche Hinweise zum Schutz persönlicher Daten.

Wie man ein sicheres Passwort anlegt

Das ist anscheinend dringend notwendig Nach einer Ende 2016 veröffentlichten Untersuchung des Hasso-Plattner-Instituts für Softwaretechnik sind "123456" und "hallo" die in Deutschland meistgenutzten Passwörter.

Der IT-Professor Odej Kao von der Technischen Universität Berlin rät dazu, eine Mindestlänge von acht Zeichen einzuhalten und große und kleine Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen zu integrieren. "Oft verwendet wird folgende Methode: Einen Satz bilden, den man sich leicht merken kann und daraus zum Beispiel jeden zweiten Buchstaben oder jede zweite Ziffer entfernen", riet er im vergangenen Jahr im Gespräch mit der Morgenpost.

Gegen alle Empfehlungen: "hallo" ist meistgenutztes Passwort

Die neue Publikation der bayerischen Landeszentrale zum Selbstdatenschutz gibt ebenfalls Antworten auf die Frage, wie sich sichere Passwörter einfach gestalten und leicht merken lassen, gleich ob es um Online-Banking, den Einkauf im Netz, das Mailen oder die Smartphone-Nutzung geht. Pünktlich zum heutigen Aktionstag stehen die "Tipps zum sicheren Passwort" als Heft und zum Download unter http://ots.de/zEwIa zur Verfügung.