Rückruf

Entwarnung nach Rückruf von drei Antibabypillen

Ein Unternehmenssprecher widerspricht dem Rückruf von drei Antibabypillen. Die Präparate seien alle „sicher und wirksam“, sagt er.

Das Präparat Tevanette war eines von denen, die von dem angeblichen Rückruf betroffen waren.

Das Präparat Tevanette war eines von denen, die von dem angeblichen Rückruf betroffen waren.

Foto: APOTHEKE ADHOC

Berlin.  Nach einem Rückruf von mehreren Antibabypillen – Diamilla, Tevanette und Yvette ratiopharm – geben die Hersteller Entwarnung. Die Präparate seien alle „sicher und wirksam“, sagte ein Sprecher unserer Redaktion. Bei den Präparaten handelt es sich um drei wirkstoffgleiche Generika.

Mängel nur an der Verpackung

Bei Qualitätskontrollen seien Mängel an der Verpackung festgestellt worden, es sei Luft in einige Blister geraten, sagte der Sprecher. Deshalb rufe man alle noch in den Apotheken vorrätigen Packungen zurück. „Patientinnen müssen nicht aktiv werden“, versichern die Unternehmen. Ein Problem mit dem Verhütungsschutz gebe es nicht. Verunsicherte sollten ihren Arzt kontaktieren.

Zuvor hatte das Portal Produktwarnung.eu über den Rückruf informiert. Als Grund wurden Probleme mit der Haltbarkeit und der Reinheit der Präparate genannt. Ob dies auch an den defekten Verpackungen lag, war aber zunächst nicht klar. (sdo/alir)