100. Geburtstag

Axel Springer bekommt ein digitales Museum

Der Erfinder der "Bild" wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Dem Unternehmer Axel Springer zu Ehren entsteht jetzt ein digitales Museum.

Am 2. Mai 2012 wäre Axel Springer 100 Jahre alt geworden. Der leidenschaftliche Journalist, erfolgreiche Unternehmer und visionäre Verteidiger der Freiheit hat die deutsche Presselandschaft der Nachkriegszeit wie kein anderer geprägt. Bis zu seinem Tod 1985 schuf er ein Milliarden-Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern.

Sein Name ist jedem Deutschen geläufig, ist er doch u.a. der Erfinder von "Bild" , einem damals völlig neuen Zeitungstypus, dessen Neider und Gegner im Laufe der Jahre nicht weniger wurden, was der Millionenauflage der Boulevardzeitung aber keinen Abbruch tut.

Der Antizeitgeist schlechthin

Das besondere am Altonaner Verlegersohn Springer, der sprichwörtlich mit Druckerschwärze an den Fingern groß wurde, waren seine Modernität, die Risikobereitschaft und eine klare innere Haltung zur deutschen Einheit und der Versöhnung mit den Juden – seine wichtigsten Lebensthemen.

Warum er so wurde, wie er war? In persönlichen Texten betonte Axel Springer immer wieder die Wirkmacht seiner beiden Eltern auf seinen Charakter.

Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, bringt Springers Lebensleistung auf den Punkt: „Er verkörperte in den 60er- und 70er-Jahren den Antizeitgeist schlechthin.

Freiheit, Antikommunismus, Wiedervereinigung, Marktwirtschaft, die Unterstützung Israels und Amerikas: Axel Springer hielt Kurs, er hatte einen Kompass.“ Der Verleger selbst nannte sich einen „Radikalen der Mitte“.

Meilensteine dieses Lebens, Kurioses, Unbekanntes, Wissenswertes werden bis zum Tag der deutschen Einheit (Auftrag erfüllt!) mit wöchentlich neuen Inhalten zu lesen sein. So entsteht auf www.meilensteine.axelspringer.de ein digitales Museum zu Ehren unseres Verlagsgründers, der dem Konzern die Kraft und Vision gab, auch die Zukunft erfolgreich zu gestalten.