Gentechnik

Klon-Hunde erschnüffeln Krebs am Menschen

Foto: ao hpl / DPA

In Südkorea wurden im Mai von einer Hündin vier schwarze Retriever geklont. Genau wie ihre Mutter sollen auch die geklonten Welpen auf Krebsgeruch trainiert werden, um verschiedene Krebsarten noch im frühen, behandelbaren Stadium erkennen zu können. Der Geruch ist im Urin feststellbar.

Eine südkoreanische Firma hat vier Hunde geklont, die Krebs an Menschen erschnüffeln sollen. Die vier schwarzen Retriever wurden im vergangenen Monat geboren und stammen von der Hündin Marine ab, die in Japan trainiert wurde, um Krebspatienten am Geruch zu erkennen, wie die Firma RNL Bio in Seoul mitteilte. Auftrageber ist eine Stammzellen-Firma in Japan.

Marine kann selbst keine Jungen auf die Welt bringen, weil ihr bei einer Operation die Gebärmutter entfernt wurde.

Die geklonten Hündchen sollen auch nach Japan zur Krebs-Schnüffel-Ausbildung geschickt werden. Zwei von ihnen sollen anschließend verkauft werden. In vielen Ländern wird derzeit geforscht, warum Hunde Lungen-, Brust-, Prostata- oder Hautkrebs in einem frühen und behandelbaren Stadium erschnüffeln können. Forscher gehen davon aus, dass Krebszellen einen bestimmten Geruch entwickeln, den gesunde Zellen nicht haben. Dieser könne im Urin festgestellt werden.