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Mehrheit der Deutschen ist Zeitumstellung leid

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An diesem Sonntag ist die Nacht eine Stunde kürzer als sonst. Zur Umstellung auf die Sommerzeit wird in Deutschland und allen anderen EU-Ländern um Punkt 2.00 Uhr die Uhr um eine Stunde auf 3.00 Uhr vorgestellt. Das finden viele Deutsche ziemlich störend.

In einer repräsentativen Umfrage des Emnid-Instituts im Auftrag der „Bild am Sonntag“ stimmten 55 Prozent der Forderung zu, die Sommer- und Winterzeit abzuschaffen. Dagegen sprachen sich 41 Prozent für die aus. In Westdeutschland sind 54 Prozent für die Abschaffung, im Osten sogar 62 Prozent. Für die Studie wurden am Donnerstag 503 Menschen befragt.

Jüngere Deutsche zwischen 14 bis 29 Jahren sehen das Drehen an der Uhr positiver: 56 Prozent wollen an der Regelung festhalten; 41 Prozent sind dagegen. Bei den 40- bis 49-Jährigen haben 77 Prozent keine Lust mehr auf die Zeitumstellung, 21 Prozent wollen sie beibehalten.

Morgens bleibt es damit länger dunkel und abends länger hell. Zuständig für das Zeitsignal ist der Sender DCF 77 in Mainflingen bei Frankfurt/Main. Am 26. Oktober endet die Sommerzeit.

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