Ernährung

Briten sind Weltmeister im Verzehr von Fast Food

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Eine Meinungsumfrage bringt es zu Tage: Nicht die US-Bürger sind die größten Liebhaber von billigen Fast-Food-Gerichten, sondern die Briten. Demnach stimmten knapp die Hälfte aller befragten Engländer der Aussage zu: "Ich mag den Geschmack von Fast Food zu sehr, um damit aufzuhören".

Einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Synovate und der BBC zufolge stimmten 45 Prozent der befragten Briten der Aussage „Ich mag den Geschmack von Fast Food zu sehr, um damit aufzuhören“ zu. In den USA erklärten 44 Prozent der Befragten ihre bedingungslose Liebe zum Schnellimbiss. In Frankreich, das gerne auf seine gastronomische Ausnahmestellung verweist, werden Burger und Fritten dagegen kaum geschätzt: 81 Prozent der Befragten wiesen die Aussage zurück.

„Die Briten lieben ihr Fish and Chips“, sagte Steve Garton von Synovate bei der Vorstellung der Ergebnisse in London. Sein französischer Kollege Thierry Pailleux versuchte, das unterschiedliche Essverhalten auf der anderen Seite des Ärmelkanals zu erklären. „Franzosen sehen es als selbstverständlich an, auf das Äußere zu achten“, sagte er. „Dünn zu sein ist Teil unserer Kultur und eine Frage des Stolzes.“

Die Studie, die das Essverhalten in 13 Ländern untersucht hat, zeigt eine zunehmende Angst vor Fettleibigkeit. Die beliebtesten Strategien im Kampf gegen das Übergewicht sind weniger zu essen und mehr Sport zu treiben.

Allerdings lassen sich Unterschiede zwischen den verschiedenen Weltregionen feststellen: Während in den USA, Frankreich und Großbritannien vor allem der Essensverzicht als Königsweg zur schlanken Taille angesehen wird, setzen die Befragten in Malaysia verstärkt auf ergänzende Präparate. In Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten wählen die Menschen zum Abnehmen eine Kombination aus Low-Fat-Produkten, Nahrungsergänzungsmitteln und Fitnesstudios.