Mobiles Internet

Ansturm auf Apples iPad in den USA

Der langerwartete Verkaufsstart des iPads hat am Samstag für lange Schlangen vor den Apple-Läden in den USA gesorgt. In der großen Filiale an der New Yorker Fifth Avenue warteten schon lange vor Öffnung der Läden Hunderte auf den Tablet-Computer. Um 15 Uhr MESZ öffneten die Geschäfte.

Foto: Kritsanarat Khunkham

Der Laden war nach Schließung um Mitternacht komplett umgebaut und auf den neuen Hoffnungsträger des Konzerns ausgerichtet worden. Zusätzliches Personal erklärte das iPad und sollte einen reibungslosen Verkauf garantieren. Ordner versuchten, ein Chaos zu verhindern.

Dennoch sorgte der Andrang sofort nach Öffnung für Trubel im ganzen Laden und an den Kassen.

Kunden in Deutschland müssen sich noch etwas länger gedulden: Hier beginnt der Verkauf Ende April. Euro-Preise stehen noch nicht fest.

Viele Kunden hatten sich bereits am Tag zuvor mit Klappstühlen, Proviant und Camping-Utensilien ausgerüstet vor der Filiale eingefunden. Die 38-jährige Adi Thomas kam eigens aus Australien nach New York, um sich den Verkaufsstart nicht entgehen zu lassen. „Es ist wunderschön“, sagte sie über das neue iPad. „Ich möchte einfach eins mit nach Hause nehmen und damit spielen.“

In den USA kostet die Einsteigervariante mit 16 GB Speicher und WLAN-Verbindung ins Internet 499 Dollar (derzeit rund 370 Euro); das Spitzenmodell mit 64 GB Speicher, WLAN- und schneller Mobilfunk-Anbindung liegt bei 829 Dollar.

Zehntausende hatten sich das Gerät, das an ein großes iPhone erinnert, lange vor dem Verkaufsstart bestellt. In den vergangenen Wochen hatten US-Medien bereits über den durchschlagenden Erfolg des iPad spekuliert.

So schätzen Branchenbeobachter, dass Apple zum Verkaufsstart mehr der etwa DIN-A4-großen Rechner losschlagen kann als iPhone-Handys bei deren Premiere 2007. Damals hatte Apple nach 74 Tagen das millionste Gerät verkauft.

Morgenpost-Online-Redakteur Kritsanarat "Toto" Khunkham berichtet aus New York, wo er im Apple Store an der 67. Straße zwei iPads reservieren ließ. Anschließend wird er eines der Geräte testen und hier darüber berichten.

Kritsanarat "Toto" Khunkham wird derzeit an der Axel Springer Akademie , Deutschlands modernster Journalistenschule, ausgebildet.

.