Schauspieler

„James Bond“-Bösewicht Ricky Jay in L.A. gestorben

Bekannt wurde er unter anderem durch den „James Bond“-Film „Der Morgen stirbt nie“ von 1997. Nun ist der Künstler Ricky Jay gestorben.

Ricky Jay in einer Aufnahme aus dem Jahr 2012.

Ricky Jay in einer Aufnahme aus dem Jahr 2012.

Foto: Jamie McCarthy

Los Angeles.  Die Kinozuschauer kennen Schauspieler Ricky Jay unter anderem aus dem James-Bond-Film „Der Morgen stirbt nie“. In dem Film aus dem Jahr 1997 spielte er den Terroristen Henry Gupta. Nun starb Jay in Los Angeles.

Über das Alter des Schauspielers und Zauberkünstlers gibt es unterschiedliche Angaben. Demnach wurde er entweder 70 oder 72 Jahre.

Sein Manager Winston Simone bestätigte dem „Hollywood Reporter“, dass Ricky Jay eines natürlichen Todes starb. „Wir werden nie wieder jemanden wie ihn erleben“, wird Simone zitiert.

Bekannt durch spektakuläre Zaubertricks

Ricky Jay spielte neben seiner Rolle in dem James-Bond-Film auch in den Dramen „Boogie Nights“ und „Magnolia“, außerdem war er in der Fernsehserie „Akte X“ zu sehen.

Jay kam als Richard Jay Potash in New York zur Welt. Er begann früh mit Zaubertricks und trat damit bereits in den 1960er Jahren im „Electric Circus“ in New York auf. Das Magazin „New Yorker“ hatte ihn 1993 in einem Porträt gewürdigt.

Seine Spezialität waren Kartentricks und das Kartenwerfen. Laut dem Kinoportal imdb.com war es einer der spektakulärsten Tricks von Jay, Karten so geschickt zu werfen, dass sie sich durch die harte Schale von Wassermelonen bohrten. (dpa/sdo)