Nationalspieler

Jérôme Boateng überrascht Fans mit seiner wilden Frisur

Jérôme Boateng ist Weltmeister, „Fußballer des Jahres“ und Stilikone. Einige seiner Fans sehen einen dieser Titel nun aber in Gefahr.

In den vergangenen Wochen trug Jérôme Boateng häufig eine Mütze – vermutlich auch, um seine neue Frisur geheimzuhalten.

In den vergangenen Wochen trug Jérôme Boateng häufig eine Mütze – vermutlich auch, um seine neue Frisur geheimzuhalten.

Foto: Alexandra Beier / Bongarts/Getty Images

Berlin.  Der Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng hat nicht nur mit seinen Leistungen das Image als Superstar im internationalen Profisport gefestigt. Zwar hatte der Abwehrspieler immer mal wieder neue Frisuren, doch so sehr wie jetzt haben Fans wohl noch nie über die Haarpracht des Spielers vom FC Bayern München diskutiert.

Boateng präsentierte sich auf einem Instagram-Bild nun mit abrasierten Seiten und einer geflochtenen Frisur, die wie eine Palme aussieht.

Dass Jérôme Boateng einer der besten deutschen Fußballer ist, haben Sportjournalisten ihm am vergangenen Sonntag durch den Titel „Fußballer des Jahres“ bescheinigt. Zahlreiche Meistertitel mit den Bayern und der Weltmeistertitel 2014 untermauern seine sportliche Bilanz. Doch neben dem Sport hatte Boateng auch andere Tätigkeitsfelder erschlossen.

Boateng hat sich als Modeikone etabliert

So vermarktet er eine eigene Brillenkollektion und tritt in den USA wie ein Pop-Star neben seinem Manager und Rap-Ikone Jay Z auf. Seine Stilsicherheit hatte ihn auf Cover von Modemagazinen gebracht – zuletzt auf dem Titel von „L’Officiel Hommes“.

Doch ob die Modejournalisten Boatengs aktuelle Modeleistung ähnlich gut bewerten würden wie ihre Kollegen die sportliche Leistung ist unklar. Die Fans jedenfalls sehen die Frisur durchaus kritisch und kratzen an Boatengs Rolle der Stilikone. Gleich mehrere Nutzer scheinen ihre Entrüstung durch ein langgezogenes „Noooooo“ („Nein“) in die Tastaturen ihrer Handys zu hacken. Weitere Reaktionen reichen von Anerkennung für die Frisur bis hin zu Gleichgültigkeit. „Auch wenn einige diese Frisur nicht mögen, letztendlich muss Mr. Boateng sich in seiner Haut wohlfühlen“, scheibt ein Nutzer auf Instagram. Die prominenteste Reaktion auf Boatengs Beitrag kommt von eine bekannten Web-Video-Produzentin.

Bianca Heinicke („Bibis Beauty Palace“) griff den Beitrag auf Twitter auf. Doch ging es ihr nicht um die Frisur, sondern um die Ausstattung des Bades von Jérôme Boateng. So machte die YouTuberin Produkte aus ihrer eigenen Serie von Pflegemitteln auf einer Ablage aus. Ob die Produkte von Jérôme Boateng selbst oder seinen Töchtern genutzt werden, blieb unklar. (ac)