Anklage

„Glee“-Star Mark Salling weist Kinderporno-Vorwürfe zurück

Der frühere „Glee“-Star Mark Salling ist wegen des Besitzes der Kinderpornografie angeklagt. Er plädierte nun auf „nicht schuldig“.

Mark Salling war bereits Ende Dezember verhaftet worden. Auf seinem PC wurden pornografische Fotos von jungen Mädchen gefunden.

Mark Salling war bereits Ende Dezember verhaftet worden. Auf seinem PC wurden pornografische Fotos von jungen Mädchen gefunden.

Foto: JASON REDMOND / REUTERS

Los Angeles.  US-Schauspieler Mark Salling (33) hat die Vorwürfe in einer wegen Besitzes von Kinderpornografie erhobenen Anklage zurückgewiesen. Der frühere „Glee“-Star plädierte am Freitag in einem Bundesgericht in Los Angeles auf „nicht schuldig“, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Gegen eine Kaution von 150.000 Dollar kam Salling auf freien Fuß. Der Prozess gegen ihn soll am 12. Juli beginnen.

Nach richterlicher Anweisung muss er von Schulen, Spielplätzen und anderen Orten mit vielen Kindern Abstand halten. Zudem muss er zur Überwachung eine elektronische Fußfessel tragen.

Salling drohen mindestens fünf Jahre Haft

Salling war vorige Woche angeklagt worden. Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft hatten die Ermittler tausende pornografische Fotos und Videos von jungen Mädchen auf einem Computer und auf anderen Geräten in seiner Wohnung gefunden.

Der durch die TV-Serie „Glee“ bekannt gewordene Salling, der die Rolle des Noah „Puck“ Puckerman spielte, war bereits Ende Dezember verhaftet worden. Gegen eine Kaution kam er zunächst wieder auf freien Fuß. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm mindestens fünf Jahre Haft. (dpa)