Rockmusiker

Bruce Springsteen sagt Konzert aus Protest gegen Gesetz ab

Er will für die Rechte von Transsexuellen einstehen. Darum verzichtet Springsteen auf ein Konzert. Mit dem Protest ist er nicht allein.

Rocklegende Bruce Springsteen lässt sich von seinen Fans feiern. Bilder wie dieses vom Konzert in Santiago de Chile wird es in Greensboro in North Carolina nicht geben.

Rocklegende Bruce Springsteen lässt sich von seinen Fans feiern. Bilder wie dieses vom Konzert in Santiago de Chile wird es in Greensboro in North Carolina nicht geben.

Foto: Felipe Trueba / dpa

Charlotte.  Um gegen ein diskriminierendes Gesetz zu protestieren, hat die Rockgröße Bruce Springsteen (66) ein Konzert im US-Staat North Carolina kurzfristig abgesagt. In einer Mitteilung am Freitag auf seiner Webseite erklärte der Rockmusiker, er und seine Band wollten sich mit jenen solidarisch zeigen, die für Freiheit kämpfen. Sie würden ihr für Sonntagabend geplantes Konzert in Greensboro absagen. Der Kampf gegen Vorurteile und Engstirnigkeit sei wichtiger als ein Rockkonzert, schreibt der Künstler.

Mit einem neuen Gesetz, das unter anderem die Einrichtung von Unisex-Toiletten verhindert und damit die Rechte von Transsexuellen einschränkt, hat sich North Carolina in den vergangenen Wochen heftige Kritik von Promis, Firmen und Verbänden eingehandelt. Der Bezahldienst Paypal etwa rückte von seinem Plan ab, in der Stadt Charlotte ein neues Betriebszentrum zu eröffnen. (dpa)