Schauspieler

Schweiger zu Facebook-Frust: "Das war ein Fehler"

Til Schweiger bei der dpa-Chefredakteurskonferenz in Berlin

Til Schweiger bei der dpa-Chefredakteurskonferenz in Berlin

Foto: dpa

Til Schweiger hat sich bei Journalisten für seinen Ausraster bei Facebook entschuldigt. Er hatte Filmkritiker und Kollegen beleidigt.

Der Schauspieler Til Schweiger ist inzwischen bekannte für seine emotionalen Ausbrüche bei Facebook. Am Montagabend hat er sich in Berlin vor deutschen Chefredakteuren bei einer dpa-Veranstaltung für seine auf Facebook geäußerte Kritik an Kollegen und Journalisten entschuldigt. "Den Frust auf Facebook so zu posten, würde ich so nicht mehr machen. Das war ein Fehler", sagte der Schauspieler.

Mit einem Facebook-Posting hatte Til Schweiger mit seinen Kritikern abgerechnet, die seine jüngste Tatort-Folge verissen hatten. Als "Trottel" bezeichnete er sie, weil sie keine Ahnung von der "Craft(Materie)....KUNST...." hätten. Auch die "Tatort"-Kollegen aus Köln und München wurden von Schweiger bedacht ("Moppelige Kommissare").

Weiter sagte Schweiger am Montagabend: "Ich habe keinen Social-Media-Manager, der hätte sagen können: Nee, lieber nicht - delete! Es musste in dem Moment einfach raus. Vorkommen wird das so nicht mehr, eher würde ich da rausgehen."

In der Debatte um die sogenannte "Lügenpresse" kommentierte Schweiger den Auftriit der ZDF-Journalistin Dunja Hayali bei der Verleihung der Goldenen Kamera. Das Lügenpresse-Image werde man nicht los, wenn man sich wie Dunja Hayali hinstellt und sagt: "Wir machen alle Fehler, aber deshalb sind wir noch keine Lügner." Da müsse mehr passieren. Damit spielte er auf die Dankesrede der Journalistin bei der Goldenen Kamera an.

Bei der Veranstaltung berichtete Schweiger auch, dass er an einem Drehbuch über die Flüchtlingskrise arbeitet.

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