Filmpremiere

„Robinson Crusoe“ - Tierische Abenteuer in Charlottenburg

Der Animationsfilm „Robinson Crusoe“ mit Matthias Schweighöfer als Synchronsprecher feiert Premiere im Berliner Zoo Palast.

Die Synchronsprecher Cindy aus Marzahn, Matthias Schweighöfer und Aylin Tezel (v.l.) bei der Filmpremiere im Zoo Palast

Die Synchronsprecher Cindy aus Marzahn, Matthias Schweighöfer und Aylin Tezel (v.l.) bei der Filmpremiere im Zoo Palast

Foto: Sergej Glanze / Glanze

Keine Palmen und Tropenfrüchte, dafür ein mit Efeu und Papageien geschmücktes Filmplakat erwartete die Gäste am Sonntagnachmittag vor dem Zoo Palast in Charlottenburg. Zur Premiere des Animationsfilms „Robinson Crusoe“ waren die Synchronsprecher Matthias Schweighöfer, Ilka Bessin als Cindy aus Marzahn und Aylin Tezel auf den roten Teppich gekommen. Als Gäste waren unter anderem die Schauspieler Patrick Mölleken und Katrin Wrobel dabei.

In dem von Daniel Defoes Roman „Robinson Crusoe“ inspirierten Film, wird die Geschichte des gestrandeten Engländers aus Sicht der Inseltiere erzählt. Sie helfen Robinson, ein Baumhaus zu bauen und sich zu ernähren. „Für mich wäre es schwierig, auf einer Insel allein zu überleben. Ich bin handwerklich nicht wirklich begabt“, sagte Matthias Schweighöfer, der den abenteuerlustigen Robinson spricht. Abenteuerliche Urlaube hätte er früher auch unternommen. Mittlerweile reise er jedoch zusammen mit seinen Kindern und buche lieber Urlaube, in denen er sich abgeschirmt entspannen könne.

Für die Schauspieler keine angenehme Urlaubsfantasie

Sich alleine auf einer Insel durchzuschlagen sei auch für sie keine angenehme Urlaubsfantasie, sagte Ilka Bessin, die die Tapirdame „Rosie“ spricht. Das Einsprechen habe ihr aber großen Spaß gemacht. „In Zukunft würde ich gerne mal eine Erbse mit Brille synchronisieren“, so die Schauspielerin lachend.

Lust, sich in animierte Charaktere hinein zu denken, hat auch Aylin Tezel. Für die als Dortmunder Tatort-Kommissarin bekannte Schauspielerin war es der erste Animationsfilm, den sie synchronisieren durfte. „Man darf sich trauen zu übertreiben und einen ganz anderen Charakter zu schaffen“, sagte sie und ging schnell in das warme Kino. Sie selbst verbringe kalte Tage übrigens am liebsten mit Freunden, bei Kerzenschein und mit Wärmflaschen, verriet sie, bevor auf der Leinwand das Abenteuer begann.