Anti-Gewalt-Kampagne

Das steckt hinter den Prügel-Fotos von Emma Watson und Co.

Janna Eiserbeck
Kim Kardashian West bei einer Gala in Los Angeles: Eine Kampagne gegen häusliche Gewalt zeigt den Star mit aufgeplatzten Lippen und blauen Augen.

Kim Kardashian West bei einer Gala in Los Angeles: Eine Kampagne gegen häusliche Gewalt zeigt den Star mit aufgeplatzten Lippen und blauen Augen.

Foto: Mike Windle / Getty Images for LACMA

Fotos von verprügelten Stars machen im Netz die Runde. Wirklich geschlagen wurde niemand. Aber es steckt ein ernstes Thema dahinter.

Berlin.  Die Bilder sind erschreckend: Blaue Augen, aufgeplatzte Lippe und mehrere Hämatome verschandeln die Gesichter von Kim Kardashian, Emma Watson, Kendall Jenner oder auch Angelina Jolie. Die Hollywood-Damen wurden allerdings nicht verhauen. Es war lediglich ein „Künstler“ am Werk, der sie mit Photoshop „aufgehübscht“ oder viel mehr ramponiert hat.

Hinter den Bildern steckt allerdings eine ernste Botschaft. Der Italiener Alexsandro Palombo will damit auf das Thema häusliche Gewalt aufmerksam machen. Unter dem Motto „Break The Silence“ – „Breche das Schweigen“ – veröffentlichte er die bearbeiteten Fotos auf Twitter.

Acht Prominente mit Photoshop bearbeitet

„Keine Frau ist sicher vor häuslicher Gewalt“ oder „Das Leben kann ein Märchen sein, wenn du das Schweigen brichst“ ist beispielsweise zu den Photoshop-Montagen der acht prominenten Frauen geschrieben.

Kim Kardashian soll in ihrer ersten Ehe mit Damon Thomas selbst Opfer von Gewaltattacken geworden sein. Jedoch ist sie selbst nicht Mitinitiatorin der „StopViolenceAgainstWomen“-Kampagne. Sie distanziert sich sogar davon, wie „TMZ“ berichtet. Laut dem US-Portal sei Kim Kardashian nie gefragt worden, ob ihr Gesicht verwendet werden dürfte.

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