Kino

E.T.-Autorin Melissa Methison ist gestorben

Eine Figur, die die Herzen der Zuschauer eroberte: 1982 kam E.T. in die Kinos. Die Drehbuchautorin ist nun gestorben.

Eine Figur, die die Herzen der Zuschauer eroberte: 1982 kam E.T. in die Kinos. Die Drehbuchautorin ist nun gestorben.

Foto: imago stock&people

Ein trauriger Tag für E.T., seine Fans und die Filmbranche. Melissa Mathison, die Drehbuchautorin des Kultfilms, ist gestorben.

Los Angeles.  Sie steckte hinter der zauberhaften Welt von Familienfilmen: Die Drehbuchautorin Melissa Mathison ist im Alter von 65 Jahren an Krebs gestorben, wie ihr Bruder und ihre Schwester verschiedenen US-Medien bestätigten. Weltberühmt geworden war sie mit dem Drehbuch für E.T. Dafür erhielt sie auch eine Oscar-Nominierung. Der Preis für das beste Drehbuch ging dann allerdings an „Gandhi“.

Steven Spielberg, Regisseur auch von E.T., verbeugte sich vor der Kollegin: „Melissa hatte eine Herz, dass mit Großzügigkeit und Liebe so hell leuchtete wie das Herz, dass sie E.T. gegeben hatte“, zitiert ihn “Variety“. In Deutschland Erfolg hatte auch „Der schwarze Hengst“, für den sie ebenfalls das Drehbuch geschrieben hatte.

Mathison war 20 Jahre mit Schauspieler Harrison Ford verheiratet. Die beiden haben zwei Kinder. Am Rande der Dreharbeiten für „Apocalypse Now“ hatte sie ihn 1976 kennen gelernt, 1983 heiratete das Paar. Nach mehreren Trennungen und Wiederversöhnungen ließen sie sich 2004 scheiden.

Den Einstieg in die Filmbranche hatte sie, als sie 1974 Francis Ford Coppolas Assistentin bei „Der Pate II“ wurde. (law)

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