Premiere in Berlin

"Hitman" - Homeland-Stars lassen Rupert Friend seinen Ruhm

"Hitman – Agent 47“ mit Rupert Friend feierte in Berlin Premiere. Die Kollegen vom Homeland-Dreh hier ließen ihn allein im Rampenlicht.

Foto: Jörg Krauthöfer

Die Gäste der Weltpremiere von „Hitman - Agent 47“ im Sony Center am Potsdamer Platz sahen am Mittwochabend doppelt und dreifach. Überall auf dem roten Teppich waren Männer in schwarzen Anzügen und mit roten Krawatten – die Uniform des von Rupert Friend gespielten titelgebenden Antihelden. Bei einigen handelte es sich um Sicherheitsmitarbeiter, die sogar den Barcode des im Genlabor erschaffenen Auftragskillers auf dem Hinterkopf trugen, bei anderen um besonders kreative Kinobesucher, so wie Schauspieler Patrick Mölleken.

In Zivil lief hingegen eine halbe Stunde später das Original am Arm seiner Freundin Aimee Mullins über den roten Teppich. Eine weite Anreise hatte der Brite dabei nicht. Nach „Agent 47“, der im vergangenen Jahr zu großen Teilen in Berlin gedreht wurde, steht er derzeit für die fünfte Staffel der US-Serie „Homeland“ in der deutschen Hauptstadt vor der Kamera und hat dafür in der City West Quartier bezogen. An der Seite von Claire Danes spielt der 33-Jährige seit 2012 den CIA-Agenten Peter Quinn. Wer gehofft hatte, die Hollywood-Schauspielerin würde sich vielleicht bei dieser Gelegenheit den neuen Film ihres Kollegen anschauen, wurde enttäuscht. Aus dem „Homeland“-Cast war lediglich F. Murray Abraham gekommen, der sich jedoch dezent im Hintergrund hielt.

Zahlreich waren dafür deutsche Prominente wie die Schauspieler Thomas Heinze und Barbara Schöne sowie Moderatorin Nova Meierhenrich und die Darsteller aus „Hitman - Agent 47“, der bereits zweiten Verfilmungen der gleichnamigen Computerspielserie, zur Premiere gekommen. Neben Rupert Friend leißen sich auch seine Costars Hannah Ware, Thomas Kretschmann und Jürgen Prochnow sowie Regisseur Aleksander Bach und die Produzenten Adrian Askarieh und Marco Mehlitz von den Berlinern feiern. Einig waren sich alle, dass die Stadt als Drehort immer attraktiver werde. „Ich drehe schon im Herbst wieder mit Michael Douglas hier“, verriet Thomas Kretschmann. „Darauf freue ich mich sehr.“ Rupert Friend schwärmte derweil von den kulinarischen Highlights seiner temporären Heimat. „Ich liebe Currywurst“, so der Engländer.

Friend spielt in „Hitman - Agent 47“ einen Elitekiller, der gentechnisch zur perfekten Tötungsmaschine verändert wurde. Er kann nur durch die letzten beiden Nummern eines Barcodes, der auf seinen Nacken tätowiert ist, erkannt werden und ist das Ergebnis jahrzehntelanger Forschung an 46 vorhergehenden Agentenklonen – ausgestattet mit beispielloser Stärke, Schnelligkeit, Ausdauer und Intelligenz.

Sein aktuelles Zielobjekt ist ein Megakonzern, der versucht, die Forschungsdetails um Agent 47 herauszufinden. Die mächtige Firma plant, eine Armee aus Killern zu erschaffen, die sogar die Fähigkeiten von Agent 47 noch übertreffen. Um das zu verhindern und um die skrupellosen Feinde aufzuhalten, verbündet sich Agent 47 mit einer jungen Frau, die all diese Geheimnisse zu kennen scheint.

Der Film kommt am 27. August in die deutschen Kinos.