Fernsehfilm-Satire

„Vorsicht vor Leuten“ – Drehstart mit Charly Hübner in Berlin

Für die ARD/WDR-Satire „Vorsicht vor Leuten“ haben die Dreharbeiten in Berlin begonnen. Charly Hübner („Polizeiruf 110“) spielt einen Sachbearbeiter im Bauamt, der ein notorischer Lügner ist.

Foto: dpa/Ralf Succo / pa/SuccoMedia

Lorenz Brahmkamp ist Sachbearbeiter im örtlichen Bauamt. Außerdem ist Lorenz ein notorischer Lügner. Einer, der es sich zwischen Ausreden und Unwahrheiten bequem gemacht hat. Zu bequem, wie seine Frau Katrin findet und ihn verlässt. Als auch noch sein scheinbar sicherer Job auf der Kippe steht, muss Lorenz reagieren. Seine guten Vorsätze klebt er an den Kühlschrank: Katrin zurückerobern, Job sichern, abnehmen, ehrlich werden! Und schon tritt der dynamische Selfmadeunternehmer Alexander Schönleben auf. Dessen Immobilienprojekte könnten der Weg sein, all seine Ziele zu erreichen.

Für die ARD/WDR-Fernsehfilm-Satire „Vorsicht vor Leuten“ haben die Dreharbeiten in Berlin begonnen. Regie führt Grimme-Preisträger Arne Feldhusen („Mord mit Aussicht“, „Stromberg“), Kameramann ist Jan Fehse. In den Rollen der rivalisierenden Protagonisten sind Charly Hübner („Polizeiruf 110“, „Unter Nachbarn“) als Lorenz Brahmkamp und Michael Maertens („Die Vermessung der Welt“, „Finsterworld“) als Alexander Schönleben zu sehen. Lina Beckmann („Tatort“, „Ruhm“) spielt Katrin Brahmkamp, die Frau von Lorenz.

In weiteren Rollen: Natalia Belitski als Schönlebens Geliebte, Christian Hockenbrink als Lorenz’ Alter Ego Jochen, Jörn Hentschel als Lorenz’ Chef Herr Kleinert und Alexander Hörbe als Bürgermeister Günter Olchewski.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ralf Husmann (Grimme-Preis, Deutscher Comedy-Preis, Deutscher Fernseh-Preis), der zusammen mit Peter Güde auch das Drehbuch schrieb. „Ich finde es spannender, kleine Leute als Superhelden scheitern zu lassen, weil das näher an mir dran ist“, so Husmann. „So wird aus purer Schadenfreude Anteilnahme. Erst bei der Suche nach dem Lustigen im Erbärmlichen habe ich entdeckt, wie nah sich beides ist. Mir geht’s darum, dass das Komische so nah neben dem Tragischen liegt wie sonst nur Ehepaare auf dem Friedhof.“