Berlinale

Meister Eder sorgt mit Pumpernickel für den prominenten Hunger

Fingerfood, Lachs und Champagner: Küchendirektor Josef Eder aus dem Hyatt-Hotel sorgt in fünf Lounges für das leibliche Wohl der Berlinale-Gäste. Dafür beschäftigt er 200 Personen extra.

Foto: ** / Intercontinental Berlin

Na klar nimmt er einen mit. Josef Eder steht im „Vox“ des „Grand Hyatt“ am Potsdamer Platz und bittet um Aufbruch. Seine Zeit ist begrenzt. Als Küchendirektor des Hauses ist er zur Berlinale nicht nur für die eigenen Restaurants – sondern auch für das Catering der fünf VIP-Lounges im und um das Gebäude herum zuständig. In der des ZDF links vom Eingang wartet Katrin Steffen auf ihn.

Zwischen Bildschirmen an den Säulen, auf denen sich Schnappschüsse von Gästen wie Jürgen Vogel, Simone Thomalla, Hannelore Hoger und Armin Rohde in einer Slideshow abwechseln, und der Bar mit Wein-, Champagner-, Saft- und Fingerfood-, Lachs- bis Pumpernickel-Auswahl steht die Zuständige. „‚Wohlfühloase‘ hat Senta Berger mal zu unserer Lounge gesagt“, erzählt Steffen.

Um die internationale Prominenz vor dem Auftritt kümmert sich Meister Eder vor dem Ballsaal im ersten Stock, dort lädt auch die Tezer-Lounge exklusiv Schmuckkunden. Direkt am Teppich hat Sponsor Audi seinen Lounge-Würfel aufgestellt, Josef Eder schaut schnell, dass auch die Hostessen etwas essen. Im Berlinale-Palast gibt es Option auf Ruhe im exklusiven Kreis nach den Premieren in den oberen beiden Stockwerken. 200 Personen extra beschäftigt Josef Eder zur Berlinale. „Und insgesamt gehen 3500 Portionen Fingerfood pro Tag bei uns raus.“ Denn mehr als eins der kleinen Gläser nehmen die Gäste mindestens mit. aki