Krimi-Serie „Verbrechen“

Katja Flint gibt als betrogene Ehefrau entscheidenden Tipp

In der fünften Episode der TV-Krimi-Reihe „Verbrechen“ nach den Geschichten von Ferdinand von Schirach spielt Katja Flint nur eine kleine Nebenrolle. Die richtige Entscheidung, findet sie.

Foto: Gordon Muehle

Manchmal sind es die kleinen Rollen, die selbst die großen deutschen Schauspieler reizen. So war es zumindest bei Katja Flint, die in dem am heutigen Sonntag ausgestrahlten fünften Teil der Krimi-Reihe „Verbrechen“ (22 Uhr, ZDF) eine Nebenrolle als betrogene Ehefrau eines des Mordes angeklagten Geschäftsmannes (Pierre Besson) übernimmt.

Ihm wird vorgeworfen, eine junge Frau (Friederike Becht) in einem Luxushotel mit einer Lampe erschlagen zu haben. „Am Ende der Geschichte gibt meine Figur ,ganz nebenbei‘ den entscheidenden Hinweis, das gefiel mir“, sagt Katja Flint.

Obwohl die Beweislage erdrückend ist, beteuert der Angeklagte, nichts mit dem Tod der Frau zu tun zu haben.

Wie in allen Folgen übernimmt die Rolle des verteidigenden Anwalts Josef Bierbichler, aus dessen Blickwinkel die Geschichte erzählt wird – genau wie in den Büchern des Autors Ferdinand von Schirach, auf denen die Geschichten basieren.

„Ich finde die filmische Umsetzung großartig, weil sie etwas wagt“, erklärt die Schauspielerin. „Verbrechen ist schrill, schnell, mit viel Musik, ungewöhnlich und modern erzählt.“