Kinofilm

David Rott und Liebe unter schwierigen Bedingungen

In „Heute bin ich blond“ spielt David Rott spielt den Freund einer 21-Jährigen, die an Brustkrebs erkrankt. Der Film startet jetzt in den Kinos.

Foto: Angelika Warmuth / dpa

Wenn aus einer langjährigen Freundschaft Liebe wird, reicht das oft schon aus, um den Beteiligten neben Schmetterlingen im Bauch auch Anflüge von Angst und Zweifel zu bescheren. Wie sich diese Gefühle verstärken, wenn die frisch erblühte Zuneigung von einer Krebserkrankung überschattet wird, können sich die meisten Menschen kaum vorstellen.

Für die Verfilmung des autobiografischen Bestsellers „Heute bin ich blond“, die am heutigen Donnerstag in den Kinos startet, musste sich David Rott in eben diese Situation hineinversetzen. Er spielt den Freund der 21-jährigen Sophie (Lisa Tomaschewsky), die an Brustkrebs erkrankt.

Trotz intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema weiß der 35-Jährige nicht genau, wie er sich in einer solchen Situation verhalten würde. An seiner Figur bewundert er die Fähigkeit, die eigenen Gefühle in den Hintergrund zu stellen. „Ich würde mir wünschen, dass ich so reagiere wie er. Ich finde, in einer Freundschaft ist es wichtig, den anderen unabhängig von seiner eigenen Situation zu sehen“, sagte Rott.

Er selbst vermutet, nicht so stark sein zu können wie Sophie, die trotz allem nicht ihren Lebensmut verliert. „Ich glaube, ich wäre viel larmoyanter. Das merke ich schon, wenn ich nur mal eine Erkältung habe.“

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