Schauspieler

Rupert Everett findet schwule Eltern „das Schlimmste“

Eigentlich ist er ein Vorkämpfer für Schwulenrechte. Doch homosexuelle Paare sollten seiner Meinung nach keine Kinder großziehen.

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Rupert Everett ist der Ansicht, homosexuelle Paare sollten keine Kinder großziehen. Der Schauspieler, eigentlich ein Vorkämpfer für Schwulenrechte, ist davon überzeugt, dass ein Kind sowohl eine Mutter als auch einen Vater braucht.

In einem Interview mit dem „Sunday Times Magazine“ beschwert sich der 53-Jährige zunächst darüber, dass seine Mutter noch immer glaube, er würde irgendwann eine Frau und Kinder haben, obwohl er einen Freund hat. "Sie denkt, Kinder brauchen einen Vater und eine Mutter, und da stimme ich ihr zu", offenbart der Brite. "Ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen, als von zwei schwulen Vätern großgezogen zu werden.

Es gibt vielleicht Leute, die mir da nicht zustimmen. Das ist in Ordnung. Das ist nur meine Meinung. Ich spreche nicht im Namen der schwulen Community. Ich habe sowieso nicht das Gefühl, Teil irgendeiner Community zu sein. Die einzige Community, zu der ich gehöre, ist die Menschheit. Wir haben zu viele Kinder auf diesem Planeten, deshalb ist es gut, dass nicht jeder welche bekommt."