Filmpremiere

Bud Spencer will in Berlin Restaurant eröffnen

Diesmal steht nicht Terence Hill an seiner Seite, um Bösewichte zu jagen: Eine Dokumentation im Kino Babylon blickt zurück auf das Leben von Carlo Pedersoli alias Bud Spencer. In Berlin hat der einstige Haudrauf aber auch noch andere Pläne.

Sein Hemd trägt der gealterte Macho des Italowestern immer noch lieber einen Knopf zuviel auf als zu wenig. Das bärige Brusthaar, das dabei ans Tageslicht drängt, ist mittlerweile ergraut. Die legendären Fäuste, die einst „Dampfhammer“ und „Doppelbackpfeifen“ im Akkord verteilten, sind von Altersflecken übersät.

Doch eins scheint sich bei Carlo Pedersoli, der als Prügelheld Bud Spencer Weltruhm erlang, nie zu ändern: Er will sein Publikum zum Lachen bringen. Äußerlich ist der 82-Jährige zwar nicht mehr ganz unversehrt, aber sein Humor ist schlagkräftig wie eh und je. Mit Gehstock und Schwimmerkreuz, auf dem auch heute noch Stühle zu Holzsplitter zerbersten könnten, stellte der Italiener nun im Babylon seinen neuen Film vor.

Diesmal steht nicht Terence Hill an seiner Seite, um Bösewichte zu jagen. Eine Dokumentation blickt zurück auf Pedersolis bewegtes Leben („Bud's Best – Die Welt des Bud Spencer“, 17. März, 21.50 Uhr, Arte). Der Film erzählt von seiner Karriere als Schwimmer (erster Italiener, der 100 Meter Freistil unter einer Minute schwamm), Erfinder (Zahnbürste mit integrierter Paste) und Haudrauf-Komödiant (17 Filme mit Terence Hill). Berlin will der Westernheld aber nicht verlassen, ohne den Philosophen Descartes zu verbessern: Dessen bekanntester Ausspruch hätte vielmehr heißen müssen: „Ich esse, also bin ich“.

( eli )

Neueste Panorama Videos

Neueste Panorama Videos