Kein Marihuana mehr

Paul McCartney gibt wegen Tochter das Kiffen auf

Ex-Beatle Paul McCartney beendet kurz vor seinem 70. Geburtstag sein einstiges Rockstar-Leben. Seiner Tochter Beatrice zuliebe will er ab sofort damit aufhören, Marihuana zu rauchen.

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Seine Karriere ist von Erfolgen gekrönt: Paul McCartney (69) wurde mit seiner Band „The Beatles“ zur Legende, im Guinessbuch der Rekorde ist der mehrfache Grammy-Gewinner als der erfolgreichste Komponist und Musiker in der Geschichte des Pop gelistet. Doch gerade in den Sechziger Jahren machte der Sänger nicht nur positive Schlagzeilen. Der als Partylöwe bekannte McCartney geriet wegen seines Drogen-Konsums in die Medien und obwohl er von Kokain, Heroin und LSD schnell wieder die Finger ließ, schien dem Künstler die Wirkung von Marihuana so gut zu gefallen, dass er sich bis heute immer mal wieder einen Joint genehmigte.

Doch damit soll nun Schluss sein. Kurz vor seinem 70. Geburtstag am 18. Juni dieses Jahres erzählte der Star in einem Interview mit dem Musik-Magazin „Rolling Stone“, dass er nun nicht mehr kiffen wolle. Bei dieser Entscheidung habe ihn vor allem seine achtjährige Tochter Beatrice, die aus der Ehe mit seiner zweiten Ehefrau Heather Mills (44) stammt, beeinflusst. „Ich habe genug von dem Zeug geraucht. Wenn du ein Kind großziehst, wirst du irgendwann so verantwortungsbewusst. Genug ist genug, irgendwann brauchst du das einfach nicht mehr.“

Beatrice wird bestimmt stolz auf ihren berühmten Papa sein. Schließlich hat dieser in der Vergangenheit auch schon genug Ärger wegen seines kleinen Lasters gehabt. 1982 wurde er sowohl in Schweden als auch in Schottland wegen Marihuana-Besitzes festgenommen, dasselbe passierte zwei Jahre später noch einmal auf Barbados. In Japan verwies man den Ex-Beatle wegen ein paar Gramm Cannabis in seinem Koffer sogar des Landes.