Drittes Baby

Nicole Richie schwanger und allein gelassen

It-Girl Nicole Richie soll Baby Nummer drei erwarten. Allerdings muss sie diese Schwangerschaft allein durchstehen, da ihr Mann Joel Madden derzeit in Australien lebt.

Foto: dapd / dapd/DAPD

Eigentlich hätte Hollywood-Sternchen Nicole Richie (30) allen Grund gehabt, sich zu freuen, denn wie es aussieht, ist die Schauspielerin zum dritten Mal in anderen Umständen. Bei der 69. Verleihung des Golden Globes am 15. Januar in Beverly Hills posierte sie in einer langen, eng geschnittenen Robe von Designerin Julien Macdonald und gab dadurch Anlass zu Spekulationen. Denn unter dem schönen Kleid der Amerikanerin wölbte sich ein verdächtiges Bäuchlein.

Ein Insider gab sein Wissen im Interview mit dem australischen Magazin „Famous“ zum Besten und erklärte: „Bei der Veranstaltung wollte Nicole noch nichts zu ihrer Schwangerschaft sagen, aber sie hat bereits angefangen, die frohe Botschaft im engeren Freundeskreis zu verkünden. Sie und Joel wollen mit der offiziellen Bestätigung warten, bis das erste Trimester überstanden ist, um dann auf der sicheren Seite zu sein.“

Joel Madden (32) ist seit mehr als fünf Jahren mit der Adoptiv-Tochter von Lionel Richie (62) liiert. Die beiden hatten sich im Dezember 2006 kennengelernt und sich im selben Monat vier Jahre später das Ja-Wort gegeben.

Seither gilt der Sänger von „Good Charlotte“ als ihr so genannter Fels in der Brandung. Er war derjenige, der sie 2006 aus ihrem persönlichen Tief herausholte und er war ebenfalls derjenige, der ganz ausschlaggebend dazu beitrug, dass sich die Schönheit wieder in die Öffentlichkeit traute und es schaffte, sich in der Gesellschaft der Reichen und Schönen zu etablieren.

Denn kurz bevor die 30-Jährige mit dem Punkrocker zusammen kam, hatte sich ihr Leben kurzzeitig in ein chaotisches Desaster verwandelt. Nicole trank, rauchte Marihuana, geriet wegen diverser Delikte beim Auto fahren mit dem Gesetz in Konflikt. Zudem hatte sie nach ihrer Rolle in der Reality-Show „The Simple Life“ so sehr an Gewicht verloren, dass sie nur noch aus Haut und Knochen bestand und sogar in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Doch Joel Madden brachte sie wieder auf die Beine, half ihr, ihr angeschlagenes Image aufzupolieren. Im Januar 2008 kam ihre gemeinsame Tochter Harlow (4) zur Welt, eineinhalb Jahre später wurde Sohn Sparrow (2) geboren. Richie zeigte sich fortan an als verantwortungsvolle Mutter, aß wieder vernünftig und versuchte, ihre Karriere als Schmuck-Designerin, Model und Buch-Autorin anzukurbeln.

Aber inzwischen bekommt die so sorgfältig erbaute Fassade des Hollywood-Sternchens erneut Risse, denn die Künstlerin fühlt sich von ihrem Ehemann allein gelassen. Der Grund: Sein neuer Job in Australien. Dadurch das die Band „Good Charlotte“ derzeit in Amerika keine großen Erfolge mehr einfährt, dafür jedoch umso mehr Fans in Australien hat, ließ sich der 32-Jährige dazu überreden, bei der Talent-Show „The Voice“ neben Seal (48) und Keith Urban (44) als Juror mitzuarbeiten.

Allerdings bedeutete das eine Trennung von seiner Familie, da die Dreharbeiten für die Sendung in Sydney stattfinden, Nicole jedoch vorerst in ihrer Heimat Los Angeles bleiben wollte. Denn ähnlich wie Joel hat auch sie einen Job als TV-Jury-Mitglied an Land gezogen. Richie soll im Rahmen der Sendung „Fashion Star“ gemeinsam mit Jessica Simpson (31) über das Talent noch unbekannter Modedesigner entscheiden.

Es sieht also so aus, als wären beide Stars derzeit nicht wirklich dazu bereit, einen Kompromiss zu finden. Dabei hatte die Mode-Ikone eigentlich gehofft, mit einem weiteren Baby die Spannungen in ihrer Ehe beseitigen zu können. Die Quelle der Zeitschrift „Famous“ sagte: „Nicole wollte immer schon eine große Familie und sie dachte, dass noch ein Kind ihr Ehe-Leben wieder besser machen würde.“

Schön wäre es, schließlich gab es mit der Trennung von Heidi Klum (38) und Seal sowie den Beziehungs-Problemen von Johnny Depp (48) und Vanessa Paradis (39) und Gwen Stefani (41) und Gavin Rossdale (46) schon genügend negative Schlagzeilen im Januar 2012.