Tim Mälzer

"Ich fange an mit Spaghetti Bolognese, so um 11 Uhr"

"Ich bin maßlos. Ich fresse, ständig", gesteht Tim Mälzer. Der Fernsehkoch bevorzugt Speisen und Getränke aus der Kindheit: Dosenravioli, Fischstäbchen und Kakao.

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Der Fernsehkoch Tim Mälzer leidet nach eigener Aussage unter Fressattacken. Der "Bild am Sonntag" sagte Mälzer: "Ich bin maßlos. Ich fresse, ständig. Ich kann zwei Stunden lang essen, trinke einen Kaffee, und könnte dann schon wieder weiter essen."

Weiter sagte Mälzer der Zeitung: "Meistens fange ich an mit Spaghetti Bolognese , nicht gleich morgens, aber so um 11 Uhr. Und ich mag leider den Kakao aus der Flasche, dieses fürchterliche synthetische Zeug. Das ist ein Geschmack aus der Kindheit, den ich gern mag, wie Ravioli aus der Dose und Fischstäbchen."

Mälzer räumte ein, einen Body-Mass-Index von 29,7 zu haben. Dazu der TV-Koch: “Damit wäre ich nach der gängigen Definition fettleibig, dabei habe ich vielleicht maximal drei bis vier Kilogramm zu viel drauf. Mir ist das aus ästhetischen Gründen zu viel, nicht aus gesundheitlichen. Ich finde es unschön, wenn ich mir im Stehen mit freiem Oberkörper die Schuhe zubinde, das sieht einfach nicht mehr gut aus.“

Weiter sagte Mälzer zu seinen persönlichen Essgewohnheiten: “Ich frühstücke nie.“ Dies sei jedoch nicht ungesund, sondern lediglich “eine Frage des persönlichen Rhythmus“. Er trinke morgens nur Kaffee, so Mälzer weiter.

Aigner achtet auf Body-Mass-Index

Bundesernährungsministerin Ilse Aigner (CSU) achtet dagegen privat genau darauf, den empfohlenen Grenzwert beim Body-Mass-Index (BMI) nicht zu überschreiten. Der "Bild am Sonntag" sagte Aigner: “Ich bin da so an der oberen Normalgröße. Wenn es zu weit nach oben geht, ziehe ich die Zügel an.“

Sie esse “dann einfach weniger Süßigkeiten, trinke keinen Alkohol und versuche der größten Versuchung zu entsagen: Gesalzene Erdnüsse, am besten spät abends - das ist meine schlechte Leidenschaft.“

Ihre Vorsätze für das neue Jahr hat die Ministerin “leider schon mehrfach gebrochen“. Aigner weiter: “Aber eigentlich ist es ja ein dauernder Vorsatz, denn es gibt ja nur zwei Möglichkeiten: Entweder mehr Bewegung, oder weniger Essen. Und für mehr Bewegung fehlt mir oft einfach die Zeit.“

Eine Strafsteuer auf ungesunde Lebensmittel lehnt Aigner aus eigener Erfahrung ab. “Strafsteuern haben keine Lenkungsfunktion.

Sehen Sie: Ich weiß doch, dass meine Erdnüsse sehr salzig sind und einen hohen Fettgehalt haben. Aber irgendwann habe ich Heißhunger und kaufe sie mir. Und wenn die Packung ein paar Cent teurer wäre, würde mich das nicht abhalten.“