Kinofilm "Verblendung"

Brustpiercing half Rooney Mara bei Nacktszenen

In der neuen Kinofassung von Stieg Larssons "Verblendung" muss Rooney Mara viel nackte Haut zeigen. Deshalb ließ sich die 26-Jährige eine Brustwarze piercen.

Foto: dpa / dpa/DPA

Die amerikanische Schauspielerin Rooney Mara (26) hat eine Bettszene mit James-Bond-Darsteller Daniel Craig (43) als "eher unangenehm und nicht sexy" erlebt.

"Es war wie ein Abenteuer"

"Ach, das war ein Drehtag wie jeder andere, nur dass wir nackt waren", sagte Mara der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. "Aber alle waren sehr professionell und so wenig Mitarbeiter wie möglich waren am Set dabei." In David Finchers Krimiverfilmung "Verblendung" (Kinostart 12. Januar) spielt Mara Craigs Filmpartnerin.

Dafür ließ sich die Amerikanerin die rechte Brustwarze piercen – "Es musste einfach sein", sagte sie der "Bild"-Zeitung – die Augenbrauen färben und lebte zur Einstimmung auf die Dreharbeiten einige Wochen in Stockholm. Piercings und ein falsches Tattoo hätten ihr besonders geholfen. "Sie gaben mir das Gefühl, ein Kostüm zu tragen. Dann spielen sich solche Nacktszenen etwas leichter", sagte Mara der "Bild"-Zeitung weiter.

Außerdem lernte sie Motorradfahren, Kickboxen und stand auf dem Skateboard. "Es war wie ein Abenteuer." Mit ihrer Rolle der Computerexpertin Lisbeth Salander teile sie, dass sie ein stiller Typ sei, der sich nur langsam anderen öffne. Ein Casting als Bond-Girl wäre nichts für sie.

Durchzechte Nacht vor dem Casting

Die Rolle ihres Lebens verdankt die Schauspielerin übrigens einer durchzechten Nacht. "Um lockerer zu werden, empfahl mir die Frau, die für das Casting zuständig war, mich in der Nacht vorher zu besaufen. Das habe ich natürlich gern gemacht", sagte Mara dem Frauenmagazin "Für Sie".

Der damit verbundene Karriere-Schub ist der Amerikanerin allerdings unheimlich: "Ich spreche nicht besonders gern über mich. Offen gestanden fürchte ich mich sogar davor, dass ich mit diesem Film zur öffentlichen Person werde", gestand Mara.