Bud Spencer

"Jeder hat einen, dem er die Fresse polieren möchte"

Bud Spencer ist der Großmeister des gepflegten Haudrauf-Films. Für seine große Beliebtheit in Deutschland hat er eine einfache Erklärung.

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Die italienische Filmlegende Bud Spencer freut sich über seinen Erfolg in Deutschland. "Die Figur Bud Spencer steht für etwas, was jeder von uns gerne sein möchte", sagte der 82-Jährige der Zeitung "Sonntag Aktuell".

"Jeder hat jemanden, dem er gerne mal die Fresse polieren würde", sagte der Schauspieler, der mit bürgerlichem Namen eigentlich Carlo Pedersoli heißt. Dass jüngst im baden-württembergischen Schwäbisch Gmünd ein Freibad nach ihm benannt wurde, bezeichnete er als "wunderschön", wenn auch "etwas übertrieben".

International bekannt wurde Pedersoli mit der Geburtsstunde von Bud Spencer im Jahr 1967. Mit seinem Filmpartner Terence Hill an der Seite drehte er unzählige Western- und Actionkomödien wie "Die rechte und die linke Hand des Teufels" und "Vier Fäuste für ein Halleluja".

Zu Terence Hill, der eigentlich Mario Girotti heißt, habe er immer noch Kontakt, sagte Pedersoli. "Er kommt zu mir, weil er meine Spaghetti so gerne isst."