Neue 007-Crew

Naomie Harris ist die neue Miss Moneypenny

Das ewige Mauerblümchen bei James Bond hat ausgedient: Mit Naomie Harris wird Miss Moneypenny, die Sekretärin von M., so sexy wie das Bond-Girl selbst.

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Den Herrn kennen wir seit ungefähr fünf Jahren sehr gut. Man kann einerseits sagen, was man will – "Casino Royale", der erste Streifen, in dem Daniel Craig die Rolle des Geheimagenten James Bond 007 spielte, war ein Neuanfang der Serie.

Kein Bond zuvor war so dicht am Film noir, keiner hatte gefühlt eine knappere Dialogregie. Mit dem Nachfolger "Ein Quantum Trost" waren manche Bond-Puristen nicht mehr gar so einverstanden, zu kurz, eine zu wackelige pseudodokumentarische Kameraführung, lauteten die Urteile.

Andererseits: Dialoge, Kameraführung – was soll der ganze Cineastenquark? Wirklich wichtig an Bond ist doch eigentlich, dass man ein paar Schauplätze präsentiert bekommt, die man wohl kaum leibhaftig bereisen würde, und vor allem, dass es nette Mädchen gibt, an denen 007 sich abarbeiten kann.

Und das wird in dem neuesten Streifen mit dem Titel "Skyfall" sicher wieder der Fall sein, das darf man mit Blick auf die Vorstellung der Besetzung wohl sagen.

Bérénice Marlohe (l.) und Naomie Harris mögen jetzt nicht aus der allerersten Schauspielerliga sein, aber dass Bond alias Craig fein mit ihnen harmonieren wird, das kann man sich schon vorstellen. Bonds Gegenspieler wird der Spanier Javier Bardem sein – und der hat für den psychopathischen Killer in "No Country for old Men" schon mal einen Oscar erhalten.

Regie führt Sam Mendes ("American Beauty", auch ein Oscar-Preisträger) und Premiere haben soll der neue Film in ziemlich genau einem Jahr. Dann siegt gut, das Böse kommt weg. Peng. Basta. Bingo.