Unterwäschemodel

Doutzen Kroes wechselt Dessous gegen Kaschmir

Der "Victoria‘s Secret"-Engel ist zurück aus der Babypause – erfolgreicher denn je. Morgenpost Online verrät sie, warum sie es jetzt kuschelig am Körper mag.

Es war ein ehrgeiziges Pensum: Zwei Städte, zwei Luxusläden – und das ganze in ein paar Stunden. Um ihre erste eigene Kollektion für das SchweizerKaschmir-Label "Repeat" vorzustellen, konnte es Top-Model Doutzen Kroes nicht rasant genug gehen: Am Vormittag zeigte sie sich in Berlin, nachmittags schrieb sie – einem bereitsgestellten Privatjet sei Dank – in München für die Fans fleißig Autogramme.

Im engen blauen Strickkleid war deutlich zu sehen: Von Babypfunden ist bei der 25-jährigen Holländerin knapp zehn Monate nach der Geburt von Söhnchen Phyllon Joy keine Spur mehr. Ein paar Hundert waren gekommen um zu gucken: Ein waschechtes "Victoria‘s Secret"-Model bekommt man schließlich nicht alle Tage zu Gesicht. Blitzlichtgewitter, Kamerateams, kreischende Mädels, die auch gerne Models wären – und mittendrin eine Doutzen, die in sich zu ruhen schien.

Morgenpost Online: Das Shooting für Ihre Kaschmir-Kollektion war der erste große Job nach Ihrer Babypause. Wie hat es sich angefühlt, wieder zu arbeiten?

Doutzen Kroes: Ich war wirklich aufgeregt. Als ich schwanger wurde, habe ich mich dafür entschieden, zuhause in Holland zu bleiben und viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Ich habe acht Monate Pause gemacht und diese Zeit total genossen. Aber jetzt spürte ich, dass es an der Zeit ist, zur Arbeit zurückzukehren.

Morgenpost Online: Sie konnten sich es also nicht vorstellen, "nur" noch Mutter zu sein?

Kroes: Ich fühlte mich so gut in meinem Körper nach der Geburt. Ich war voller Kraft und wollte einfach wieder raus. Also entschied ich mich, weiterzumachen. Aber es ist auch sehr hart, alle Mütter kennen das: Wenn man arbeitet, dann fühlt man sich schuldig. Man denkt: Eigentlich sollte ich jetzt zuhause sein. Es ist nicht leicht, da eine Balance zu finden. Aber ich muss es versuchen, weil ich meinen Job wirklich liebe. Ich möchte das nicht aufgeben.

Morgenpost Online: Wie hat sich Ihr Leben durch Ihren Sohn verändert?

Kroes: Er ist einfach das wunderbarste, was ich in meinem Leben erfahren durfte. Er gibt meinem Leben einen ganz anderen Fokus. Ich tue jetzt alles aus einem bestimmten Grund, viel mehr als zuvor. Ich merke auch, dass ich es meine Arbeit jetzt noch mehr genieße. Es ist wirklich komisch: Du schaust dein Baby an und denkst: Nichts anderes ist von Bedeutung. Aber auf der anderen Seite: Gerade wegen ihm spielt alles eine Rolle.

Morgenpost Online: Man kennt Sie als Victoria‘s-Secret-Engel in heißen Dessous. Jetzt machen Sie kuschelige, gemütliche Woll-Sweater. Ist das kein Widerspruch?

Kroes: Es ist toll für Victoria‘s Secret zu arbeiten. Man fühlt sich sehr sexy. Sie machen dir die Haare und das Make-up, lassen dich gut aussehen. Aber auch bei den Sachen von "Repeat By Doutzen" war es uns wichtig, dass man sich darin sexy fühlt. Klar sind die Sachen sehr gemütlich - aber gleichzeitig eben auch verführerisch, chic und sehr weiblich.

Morgenpost Online: Das ist Ihre erste eigene Kollektion. Wie war die Arbeit daran?

Kroes: Normalerweise probierst du als Model Klamotten an und das war‘s dann. Die andere Seite des Job kannte ich zuvor nicht. Nun konnte ich auch mal hinter die Kulissen gucken: Ich habe das Designteam getroffen und mit ihnen darüber diskutiert, was ich gerne mag, was ich bequem finde, welche Farben wir nehmen. Es hat viel Spaß gemacht, diesen ganzen Prozess mitzuverfolgen.

Morgenpost Online: Was mögen Sie besonders an dem Material?

Kroes: Ich trug schon als Kind ständig Wolle. Meine Mutter strickte für mich Socken und Pullis. Das kratzte immer ziemlich doll. Als ich das erste Mal Kaschmir anprobierte, war ich total überrascht. Es ist ein totaler Luxus, Kaschmir zu tragen. Deine Haut verliebt sich sofort in dieses softe Material.

Morgenpost Online: Werden wir Sie Ende November bei der Victoria‘s Secret Show sehen?

Kroes: Na klar. Ich bin wahnsinnig nervös. Es ist eine sehr aufregende Zeit: Alles was du davor tust, ist an deinem Körper und deiner Gesundheit zu arbeiten. Ich trainiere so hart, dass ich mich schon wie ein Athlet fühle.

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