James-Bond-Darsteller

Daniel Craig will niemals ein Macho sein

Auf der Leinwand mimt Daniel Craig meist harte Kerle, privat tritt er für die Gleichberechtigung von Frauen ein und lehnt betont männliches Gehabe ab.

Weiche Töne von einem harten Kerl: James-Bond-Darsteller Daniel Craig kann männlichen Macho-Allüren angeblich wenig abgewinnen. „Ich finde die Vorstellung schön, dass es einen neuen, nämlich klugen, empfindsamen, politischen Männertyp gibt“, sagte der 43-Jährige der Zeitschrift "GQ“ .

Die von ihm auf der Leinwand verkörperten Männertypen hätten mit der Realität nichts zu tun, sagte Craig, der in seinem neuen Film “Cowboys & Aliens“ einen Westernhelden spielt. „Das sind Ikonen, Fabelwesen. Die würden nicht in unsere Zeit passen.“

Dementsprechend definiert der 43-jährige Brite moderne Benimmregeln für seine Geschlechtsgenossen: „Der Gentleman unserer Zeit steht für die Gleichberechtigung“, sagte Craig. „Er respektiert das andere Geschlecht. Ohne Wenn und Aber.“

Besorgt äußerte sich Craig auch über den Stand der Emanzipation. „Es ist nun wirklich nicht so, dass Frauen in allen Bereichen gleichberechtigt wären“, sagte er. „Den Grad an Sexismus, der heute im Fernsehen möglich ist, hätte man vor 30 Jahren nicht hingenommen."

Die Werbung rede Frauen ein, dass sie möglichst sexy und freizügig rumlaufen müssten. „Und das Schlimme ist: Die meisten folgen diesen Vorgaben auch noch.“