Vogue-Cover

Michelle Williams als Marilyn-Monroe-Verschnitt

Schauspielerin Michelle Williams ist gar nicht wiederzuerkennen. Auf dem Cover der Oktoberausgabe der US-Zeitschrift "Vogue" posiert sie nicht nur wie einst Marilyn Monroe, sie sieht auch noch so aus wie sie.

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Marilyn Monroe (†36) gehörte zu den heiß begehrtesten Frauen des 20. Jahrhunderts. Durch ihr Charisma, ihren Anmut und ihre Weiblichkeit wurde sie zum Blickfang jedes Mannes, noch heute wird sie für ihren Sexappeal und ihr aufreizendes Auftreten verehrt. Schaut man sich nun einmal die kommende Ausgabe der amerikanischen „Vogue“ an, könnte man meinen, die Redaktion hätte für den Monat Oktober eine Sonderedition über die bereits früh verstorbene Schauspielerin herausbringen wollen.

Allerdings handelt es sich auf dem Cover des Modemagazins nicht tatsächlich um Marilyn Monroe. Stattdessen ließ sich „Brokeback Mountain“-Star Michelle Williams (31) in die Ikone von damals verwandeln und posierte als eine Art Neuversion des Sexsymbols für Fotografin Annie Leibovitz (61), die die Bilderstrecke für die „Vogue“ übernahm. Grund für die Transformation in die berühmte Hollywoodaktrice der 50er und 60er Jahre ist das aktuelle Filmprojekt der hübschen Michelle. Die Ex-Verlobte von Heath Ledger (†28), der 2008 an einem tödlichen Tablettencocktail gestorben war, promotet derzeit ihren aktuellen Film „My Week With Marilyn“, in dem sie die weibliche Hauptrolle spielt. Der Streifen, in dem unter anderem auch Promis wie Emma Watson(21), Judi Dench (76) und Julia Ormond (46) mitgewirkt haben, soll am 4. November 2011 in die Kinos kommen. Demnach ist es ein ziemlich kluger Schachzug der 31-Jährigen, sich kurz vor der Premiere noch einmal standesgemäß in Szene zu setzen.

Mit Erfolg, denn erst beim näheren Hinsehen wird deutlich, wer da eigentlich die Titelseite der bekannten Zeitschrift ziert. Wie die „US Weekly“ berichtet, hatte die Oscar-Preisträgerin im Vorfeld von den Dreharbeiten des Kinofilms mit einem Choreografen geübt, um sich genau wie die blonde Schönheit zu bewegen, zudem hatte sie an Gewicht zunehmen müssen, um schließlich die Kurven des Männerschwarms wirklichkeitsgetreu darstellen zu können. In dieser Hinsicht musste Williams dann aber doch kleine Einschränkungen machen, wie sie der „Daily Mail“ verriet: „Blöderweise habe ich besonders im Gesicht zugenommen, so dass ich mir irgendwann die Frage gestellt habe, ob meine Visage so aussehen soll wie die von Marilyn oder meine Hüften.“ Dank ein paar Tricks wurde an den Flanken der Schauspielerin letztendlich mit ein bisschen Schaumstoff nachgeholfen.

Die Rolle der Marilyn Monroe hatte der Darstellerin aus „Blue Valentine“ auch im Nachhinein richtig gut gefallen. Im Interview mit der „Vogue“ schwärmte sie: „Ich fühle mich wie neu geboren. Es war so, als würde sich mein Körper in ihr Ebenbild verwandeln – ich lief auf einmal wie sie, redete wie sie und hielt meinen Kopf wie sie. Doch um mich ihrer total anzunehmen, habe ich wahnsinnig viel Zeit gebraucht, da ich mich an rein gar nichts von ihr erinnerte.“ Genau das hielt die hübsche Blondine übrigens anfangs davon ab, sich in die Person Marilyn Monroe hineinzudenken und bei dem Filmangebot von Regisseur Simon Curtis zuzusagen. „Ich war absolut eingeschüchtert, nachdem ich das Skript gelesen hatte. Ich habe dann sechs Monate lang versucht, mir das Projekt auszureden, wusste aber natürlich, dass das nicht funktionieren würde. Wenn man erst einmal in der Materie drin ist, gibt es kein zurück mehr. Und jetzt wünschte ich sogar, ich könnte sie für den Rest meines Lebens spielen.“

Nun ja, als eine zweite Marilyn Monroe würde Michelle Williams wohl durchgehen, wirkte sie auf den Fotos von Leibovitz mit ihrer blondierten Fönfrisur, ihren zum Teil tief ausgeschnittenen Kleidern und ihren knallig ausgemalten Lippen ähnlich sinnlich und zugleich ein bisschen anrüchig wie das einstige Original. Veröffentlicht wird das Ganze am 20. September 2011, denn dann erscheint die Oktoberausgabe der „Vogue“.