Unterhaus-Sprecher Bercow

Freizügige Politikergattin "Silly Sally" vor Ehe-Aus

Bei "Big Brother" ist die schillernde Politikergattin Bercow als Erste rausgeflogen. Nun will sie beim britischen Dschungelcamp mitmachen und setzt ihre Ehe aufs Spiel.

Sally Bercow scheint eine der Frauen zu sein, die wirklich alles machen für mediale Aufmerksamkeit: Sie posiert für erotische Fotos , plaudert offenherzig über ihr Sex-Leben, beichtet wilde Jugendsünden sowie ihre Alkoholsucht – und dann zieht sie auch noch in den „Big Brother“-Container.

Normalerweise kennt man dieses Verhalten eher von unbekannten Damen, die mit aller Macht versuchen, sich in die Klatschseiten oder auf den roten Teppich zu bugsieren. Allerdings handelt es sich bei der 41 Jahre alten Bercow nicht um eine Unbekannte, sondern um die Frau von John Bercow, dem Sprecher des britischen Unterhauses. Also ein Mann in Amt und Würden.

Und den bringt der mediale Ehrgeiz seiner zehn Zentimeter größeren Ehefrau nicht erst seit ihrem Container-Abenteuer in Bedrängnis. Es heißt, das 48 Jahre alte Mitglied der Konservativen stehe wegen der Geltungssucht seiner unzähmbaren „Silly Sally“ zunehmend unter politischem Druck. Ein Autoritätsverlust drohe nicht nur ihm, sondern auch seinem Amt.

Liebeswochenende als Überzeugungshilfe

Zwar war der umstrittene Auftritt Bercows im „Big Brother“-Haus schnell beendet, weil sie als erste der elf Teilnehmer aus dem Container gewählt wurde, teilte der Sender Channel Five mit. Doch nun scheint die Ehe der beiden auf dem Spiel zu stehen. Erster Hinweis: Der Parlamentsvorsitzende war während der Übertragung der TV-Show nach Indien gereist. Und auch darüber lässt sich Bercow natürlich in den Medien aus.

„Ich hatte viel Gegenwind, als ich ins Haus einzog, von diversen Leuten in der Welt der Politik und in der Tat auch von meinem Mann, den ich sehr liebe“, sagte die Mutter dreier Kinder der britischen Zeitung „Sunday Mirror". Sie sei dennoch froh, es getan zu haben. Peinlich sei ihr nur, so früh herausgewählt worden zu sein.

Allerdings gibt sie zu, dass „Big Brother“ zum bislang größten Streit in ihrer Ehe geführt habe. Von der Teilnahme bei der Show habe sie ihn nur mithilfe eines "schmutzigen Liebeswochenendes" in Devon überzeugen können: „Das habe ich noch nie getan.“ Dass sie mit ihrem Verhalten die Karriere ihres Mannes gefährden könne, glaubt Bercow nicht: „Ich finde die Vorstellung, dass eine Frau den Sturz ihres Mannes verursachen kann, passt eher in die 50er-Jahre.“

Paar schläft angeblich schon getrennt

Doch offenbar hat Bercow mit „Big Brother“ den Bogen überspannt. Ein namentlich nicht genannter Bekannter des Paares weiß, dass es mittlerweile „große Zweifel“ gebe: „Eine große Wolke hängt über dieser Ehe“, zitiert ihn der „Mirror“.

Sally wolle ihre TV-Karriere trotz der Blamage für ihren Ehemann weiter vorantreiben, Bercow habe sie jedoch dazu aufgefordert, das zu unterlassen. Die 41-Jährige sei sehr unglücklich darüber, dass ihr Ehemann sie nicht akzeptieren wolle, wie sie ist. Seit „Big Brother“ schlafe das Paar sogar schon in getrennten Schlafzimmern.

Kein Wunder, „Silly Sally“ hat angekündigt, sie wolle wieder im Fernsehen auftreten. Und zwar im britischen "Dschungelcamp".

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