Prinz von Preußen und Sophie

Pferd der Hochzeitskutsche bricht zusammen

Schrecksekunde nach der feierlichen Trauung von Georg Friedrich Prinz von Preußen und seiner Braut Sophie. Eins der Kutschenpferde kollabierte. Der Gestütchef musste ihm zur Seite springen.

Foto: dpa / dpa/DPA

Dramatische Sekunden vor der Friedenskirche in Potsdam: Vor dem Portal wartete der blaue Landauer auf Georg Friedrich Prinz von Preußen und seine Braut Sophie, um das Paar durch die Innenstadt zu kutschieren. Doch dann bricht eines der sechs Pferde zusammen.

Kutscher Klaus Eckert (58) behält die Nerven, Gestütschef Jürgen Müller springt ihm zur Seite – und Agulan steht wieder auf den Beinen. „Als es darauf ankam, haben wir unseren Mann gestanden“, meinte Müller hinterher erleichtert. „Das Brautpaar hat von den Schreckenssekunden nichts mitbekommen.“

„Das Pferd hat nach einer Fliege oder einer Bremse, die es gestochen hat, ausgetreten“, so Müller. Dabei habe es das Gleichgewicht verloren und sei gestürzt. Das Tier habe sich aber nicht verletzt. Die Kutschfahrt verlief anschließend wie geplant durch die Potsdamer Innenstadt.

Für das besondere Gespann waren Calitor, Agulan, Salon, Nero, Phantolist und Parey – sechs stattliche Füchse – ausgesucht worden. Das brandenburgische Landes- und Hauptgestüt in Neustadt/Dosse, auf dem sie gezüchtet wurden, ist eine preußische Institution. Es wurde von König Friedrich Wilhelm II. 1788 gegründet, der damit einen Grundstein für die preußische Pferdezucht legte.

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