"Germany's Next Topmodel"

Jana Beller - "Für die Klums bin ich nur ein Ding"

"Topmodel" Jana Beller hat Angst und ist enttäuscht. Nach ihrem spektakulären Abgang erzählt die 20-Jährige, womit Heidi Klum sie endgültig vergrätzte.

Im Finale von Heidi Klums Castingshow „Germany’s Next Topmodel“ triumphierte sie, doch dann wurde es schlagartig still um Jana Beller (20). Das Model verschwand buchstäblich von der Bildfläche, sagte auf der Berliner Fashion Week diverse Jobtermine ab, und die Öffentlichkeit rätselte, ob Beller schlichtweg keine Lust mehr auf Laufsteg habe oder ihr Freund Dimitri (25) die TV-Schönheit womöglich von der Öffentlichkeit abschirme.

Dann platzte die Bombe: Günther Klum, Vater von GNTM-Oberjurorin Heidi Klum, löste fristlos den Managementvertrag zwischen seiner Agentur One-eins und Beller auf, mit dem Kommentar: „Frau Bellers Verhalten seit der Finalsendung machte eine professionelle Zusammenarbeit unmöglich.“

Der „Bild“-Zeitung sagte Klum, Beller sei nie erreichbar gewesen, und ihr Freund Dimitri meine wohl, er könne Jana jetzt alleine managen. „Um es vorsichtig auszudrücken, finde ich sein Verhalten sehr seltsam. In diesem Falle hat er schon einmal zu hoch gepokert."

Janas Rechtsanwalt David Gappa dementierte unterdessen Klums Version. Beller sei diejenige gewesen, die Schluss gemacht hätte, nicht andersherum: "Dass One-eins Jana Beller gefeuert hat, entspricht nicht der Wahrheit. Ich habe mit ihrer Vollmacht die vermeintlichen Verträge bereits am 21. Juli einseitig beendet.“

Für die Klums „nur ein Ding“

Der „ Bild am Sonntag “ sagte Beller nun, sie habe den Entschluss, sich von Klums Agentur zu trennen, bereits Mitte Juni gefasst. Grund sei der Solo-Auftritt ihrer Mentorin Heidi Klum bei der Sommershow von “Wetten, dass..?“ gewesen:

"Ich hatte die Hoffnung, dass mich Heidi mitnimmt. Als ich sah, wie sie sich feiern ließ, dachte ich: Für die Klums gehöre ich nicht dazu, ich bin für sie nur ein Ding.“ Während Dieter Bohlen seine beiden jüngsten "Deutschland sucht den Superstar"-Schützlinge Sarah und Pietro zu Thomas Gottschalks Show mitnahm, habe Heidi eben nur sich selbst mitgebracht.

Zwar sei sie den Klums sehr dankbar für alles, aber die Enttäuschung überwiege: „Ich habe Herrn Klum und besonders Heidi sehr viel zu verdanken. Aber dieses Nachtreten und Märchen-über-mich-Erzählen, das macht mich schon traurig.“

Wenn sie nun an GNTM und ihre Zeit danach denke, fühle sie Angst. Schließlich sei es für eine Anfängerin wie sie keine Lappalie, sich mit zwei in der Branche derart gut vernetzten Personen anzulegen.

Schützenhilfe für ihren weiteren Weg bekommt sie indes von ihrer neuen Managerin Louisa von Minckwitz, der Chefin von Louisa-Models. Die will Beller nun groß und international herausbringen und sprach zu „Bild am Sonntag“ begeistert von ihrem Neuzugang: „Seit Anfang der Woche klingelt mein Telefon ununterbrochen… Aber wir wollen, dass Jana jetzt erst mal zur Ruhe kommt.“

Doch schon Ende August solle es dann nach Mailand gehen, um Jana bei befreundeten Agenturen vorzustellen, und die nächste Fashion Week stehe dann ja auch schon wieder vor der Tür. Gut möglich also, dass Beller im Gegensatz zu diversen anderen Castingshow-Gewinnern nicht in der Versenkung verschwindet, sondern abseits des "Klumiversums" doch noch durchstartet.