Einsamkeit

Graciano Rocchigiani hofft auf die große Liebe

Foto: picture-alliance / Norbert Schmi / picture-alliance / Norbert Schmidt

Der Berliner Boxer Graciano "Rocky" Rocchigiani sehnt sich nach Zweisamkeit und der großen Liebe. Manchmal weine er deshalb sogar, sagt er.

Ein sonst so harter Kerl sehnt sich nach Zweisamkeit und der großen Liebe. „Ich habe ein weiches Herz“, sagte der Berliner Boxer Graciano "Rocky" Rocchigiani (47) der „B.Z. am Sonntag“. „Ich bin kein Verbrecher, kein Schläger, kein Räuber. Ich bin ein ganz romantischer, zarter Kerl“, fügte der Ex-Weltmeister hinzu.

Das wolle ihm nur niemand glauben, weil „mein Leben früher aus Saufen, Kiffen, Poppen, Boxen bestand“. Heute sei er ausgeglichener. „Ich bin jetzt der Box-Opi, sehne mich nach Ruhe, Entspannung und vor allem Frieden.“ Rocchigiani saß wegen Körperverletzung zweimal im Gefängnis.

Wenn er abends alleine auf dem Bett sitze, kullere schon die eine oder andere Träne vor Einsamkeit. Am liebsten würde er ein Haus bauen. Auch Kinder könne er sich vorstellen, wenn die Richtige komme.

Rocchigiani wohnt in einer kleinen Wohnung auf 40 Quadratmetern in einer Pension in Berlin-Grunewald. Er lebe noch heute von dem Geld , dass er in seinen großen Kämpfen gewonnen habe. „Ich lebe sparsam, kleine Miete, kein Auto. Ich verzichte auf großen Luxus.“

Aber er träume auch wieder von der „großen Millionen-Show, einem Giga-Kampf gegen meinen Erzfeind Darius Michalczewski. Wir beide haben noch eine Rechnung offen“. Es sei sein größter Traum, als Box-Opa wieder in den Ring zurückzukehren.

( dapd/sei )

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