Kind und Porsche

Barbara Schöneberger ist eine eher lässige Mutter

Barbara Schöneberger, seit neun Monaten Mutter, will ihren Porsche nicht gegen eine Familienkutsche eintauschen. Und hält auch nichts von Biokost.

Moderatorin und Mutter Barbara Schöneberger will ihren Porsche nicht gegen eine Familienkutsche eintauschen. „Der wird jetzt so umgebaut, dass ein Kindersitz reinpasst“, sagte Schöneberger der Zeitung „Bild am Sonntag“. Außerdem sei ein zweites Baby erwünscht. „Ich bin ja nun in einem Alter, wo ich nicht sagen kann: Mit dem zweiten Kind lasse ich mir jetzt noch mal zehn Jahre Zeit.“ Schöneberger war vor neun Monaten erstmals Mutter geworden.

Die 37-jährige Tochter eines Konzertklarinettisten fürchtet sich allerdings vor dem Moment, da sie ihrem Sohn erklären muss, was sie beruflich macht. „Er wird es vermutlich peinlich finden“, sagte die Entertainerin.

Denn Kinder fänden immer peinlich, wenn ihre Eltern nicht so seien wie andere Eltern. „Also dass mein Vater nicht im dunkelblauen Anzug und mit Aktenkoffer ins Büro gegangen ist, sondern in seinem Zimmer saß und komische Töne von sich gab, hat mich schon beunruhigt.“

Was die mütterliche Fürsorge angeht, so stehe sie der „Bio- und Naturwaren-Hysterie eher skeptisch gegenüber“. Sie sei in den 70ern aufgewachsen, „wo ungefähr jedes Spielzeug aus Polethylen war, und man hat an Zeugs rumgenuckelt, da hat sich kein Schwein drum gekümmert, welche Stoffe da drin sind. Heute muss nur 'made in China' draufstehen, und schon schreien die Eltern: Nehmt es weg, dem Kind fallen die Haare aus.“

Auch dem Trend zur Privatschule wolle sie „nicht unbedingt“ folgen. „Ich hoffe tief drin, dass ein Kind auch in Berlin in eine ganz normale staatliche Schule gehen kann“, sagte Schöneberger dem Blatt.