Öffentlicher Auftritt

Monica Lierhaus kämpft sich durch den Alltag

Immer noch fällt Monica Lierhaus das Laufen und Gehen nicht einfach. Trotzdem will sie in drei bis vier Monaten wieder vor der Kamera stehen.

Nach ihrem Auftritt bei der Goldenen Kamera hatte sich Moderatorin Monica Lierhaus zunächst nicht mehr direkt in der Öffentlichkeit gezeigt. Bei der Vorstellung ihrer neuen Kampagne als Botschafterin der ARD-Fernsehlotterie gab es nur einen Videoauftritt von ihr.

Doch nun ging es um eine echte Familiensache. Zur Eröffnung des italienischen Bistros ihrer Schwester in Hamburg-Eppendorf erschien Lierhaus am Arm von Freundin Elke Sandtner, ihr Verlobter folgte kurz darauf. „Ich bin hier wegen Eva, ich bin so stolz auf sie, wünsche ihr zum neuen Bistro viel Glück“, sagte sie zur „Bild“-Zeitung. Schwester Eva-Maria hatte sich nach der Gehirnblutung in Folge einer Kopf-OP monatelang um die im Koma liegende Monica Lierhaus gekümmert.

„Mir geht es so weit ganz gut, aber es könnte besser sein. Es ist ein sehr schwerer Weg. Ich bin so ungeduldig, und das ist für mich sehr sehr mühsam“, sagt Lierhaus.

Auch auf ihren Auftritt bei der Fernsehlotterie muss sie wohl noch ein wenig warten: „Frühestens in drei bis vier Monaten werde ich dort zu sehen sein. Es ist sehr schwer, das Laufen und Sprechen zu lernen.“

Aber trotz allem befindet sie sich weiter auf dem Weg der Besserung und kämpft für jedes Stückchen Normalität im Alltag: „Neulich war ich im Kino, hab ,Sherlock Holmes‘ und ,Alice im Wunderland‘ gesehen. Ich gehe wieder vor die Tür, bin auf dem Weg zur Besserung.“