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Lindsay Lohan lässt es auf einen Prozess ankommen

Lindsay Lohan hat sich in ihrem Prozess wegen Diebstahls gegen ein verkürztes Verfahren mit Geständnis entschieden.

Lindsay Lohan will sich gegen die Diebstahlsvorwürfe vor Gericht zur Wehr setzen. Eine außergerichtliche Einigung lehnte die 24-Jährige ab. Ihre Mandantin habe von Anfang an gesagt, dass sie unschuldig sei und sei immer dabei geblieben, teilte Lohans Anwältin laut US-Medienberichten mit. Obwohl viele ihr geraten hätten, den Weg einer außergerichtlichen Einigung zu gehen, „ist die Wahrheit, dass Miss Lohan unschuldig ist“. Sie sei davon überzeugt, dass ihre Mandantin freigesprochen werde.

Die Einigung hätte vorgesehen, dass Lohan sich schuldig bekennt und dafür ins Gefängnis geht. Die Voranhörung, bei der entschieden wird, ob es zu einem Prozess kommt, soll am 22. April stattfinden.

Lohan steht seit 2007 wegen Trunkenheit am Steuer unter Bewährung. Ende Januar 2011 soll sie aus einem Juweliergeschäft eine Kette im Wert von 2.500 Dollar gestohlen haben. Im Falle einer Verurteilung wegen schweren Diebstahls drohen Lohan bis zu drei Jahre Haft. Auch wenn sie nicht deswegen verurteilt wird, könnte sie wegen Verletzung ihrer Bewährungsauflagen hinter Gitter kommen.

Probleme mit der Justiz hat im Übrigen auch gerade Lohans Vater Michael. Gegen den 50-Jährigen wurde nach Medienberichten Anklage wegen häuslicher Gewalt erhoben. Er war am Montag festgenommen worden.