Ladendiebstahl

Wie Lindsay Lohan sich die Haftstrafe ersparen will

Wegen Ladendiebstahls drohen Lindsay Lohan drei Jahre Haft. Möglicherweise wird sie sich sogar schuldig bekennen.

Die wegen Diebstahls angeklagte US-Schauspielerin Lindsay Lohan möchte nach Angaben ihrer Anwältin eine Absprache aushandeln. Lohan würde sich unter Umständen schuldig bekennen, wenn ihr im Gegenzug eine Gefängnisstrafe erspart bliebe, sagte die Anwältin Shawn Chapman Holley dem US-Sender CNN. Solche “Plea Deal“ genannten, einvernehmlichen Absprachen zwischen Anklage und Verteidigung, kommen in den USA häufiger vor.

Zuvor hatte Lohan vor Gericht in Los Angeles auf “nicht schuldig“ plädiert. Damit wies die 24-Jährige den Vorwurf der Staatsanwaltschaft zurück, in einem Schmuckladen eine Goldkette entwendet zu haben. Nach Zahlung einer Kaution kam Lohan sofort auf freien Fuß. Am 23. Februar muss sie erneut vor Gericht erscheinen. Im Falle eines Prozesses mit einem Schuldspruch drohen der Schauspielerin bis zu drei Jahre Haft.

Lohan beteuere weiterhin ihre Unschuld, bekräftige Holley. Sie selbst hätte den Polizeibericht gelesen und sei fest davon überzeugt, dass sie die Vorwürfe zurückweisen könne. Es sei aber im besten Sinne ihrer Mandantin, einen Prozess zu vermeiden, damit Lohan sich auf „ihre Erholung und ihre Karriere“ konzentrieren könne.

Es ist die bisher schwerwiegendste Anklage gegen Lohan, die seit einer Trunkenheitsfahrt im Jahr 2007 mehrere Male im Gefängnis und wiederholt auf Entzug war. Die Schauspielerin hat immer noch Bewährung.

( dpa/mk )

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