Bobbi Kristina

Whitney Houstons Tochter soll Drogenproblem haben

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Foto: picture alliance / abaca / picture alliance / abaca/Lionel Hahn/AbacaUsa.com

Es scheint, als trete Promi-Tochter Bobbi Kristina jetzt nicht nur musikalisch in die Fußstapfen ihrer Mutter Whitney Houston. Das Kind der Sängerin wurde offenbar auf einer Party beim Schnupfen von Kokain beobachtet. Sie dementiert via Twitter.

Kinder sehen zu ihren Eltern auf und genau deshalb sollten diese für ihren Nachwuchs versuchen ein Vorbild zu sein. Im Fall von Whitney Houston (47) und ihrem Ex-Mann Bobby Brown (42), aus deren Ehe die gemeinsame Tochter Bobbi Kristina (18) stammt, läuft der Hase jedoch ein bisschen anders. Es ist zwar schon so, dass der Teenager zu seinen Eltern aufsieht, allerdings gibt es da nicht viel Positives, was sie sich hätte abgucken können. Die beiden Musiker haben beide eine ziemlich skandalträchtige Drogenvergangenheit hinter sich, machten in den vergangenen Jahren durch fehlgeschlagene Entzüge und gescheiterte Comeback-Pläne auf sich aufmerksam.

Nun sollte man meinen, Bobbi Kristina müsste es aufgrund der Erfahrung mit ihren ehemaligen drogenabhängigen Eltern besser wissen und gerade deshalb auf ein Leben mit negativen Schlagzeilen verzichten wollen. Allerdings scheint der Einfluss von Whitney Houston und Bobby Brown doch stärker gewesen zu sein als erhofft. Nachdem die 18-Jährige Ende 2010 erst volltrunken auf einer Party abgelichtet und auch noch beim Rauchen von Marihuana erwischt wurde, machte sie nun erneut von sich Reden – und das leider auch nicht im positiven Sinne: Der Nachwuchs der Grammy-Gewinnerin und des R&B-Sängers wurde beim Koksen erwischt.

Der „National Enquirer“ veröffentlichte Fotos, auf denen der Houston-Sprössling dabei zu sehen ist, wie er auf einer Fete in der Nähe von Atlanta weißes Pulver von einem Teller schnupft. Die Bilder wurden dem Klatschblatt übrigens von Bobbi Kristinas Ex-Freund zugeschickt, mit dem sie zwei Jahre liiert war – das teilte die hübsche Brünette zumindest auf ihrer Twitter-Seite mit, als sie versuchte, die ganze Geschichte als falsche Neuigkeiten darzustellen.

„Eine frühere liebe Person hat mir das angetan. Hat es alles exakt so aussehen lassen wie es eben rüberkommt auf den Fotos“, schrieb die 18-Jährige im Internet. „Aber es ist nicht so wie es aussieht. Leute machen heutzutage echt alles für Geld und das ist wirklich traurig. Ich bin zutiefst getroffen.”

Nun ja, wenn hinter den Bildern nicht wirklich ein perfider - und äußerst geschickt ausgeführter - Trick steckt, zeigen sie doch eine ganz andere Bobbi Kristina als die so angeblich brave Tochter von Houston. Ihr Ex-Freund behauptete dem „National Enquirer“ gegenüber sgar, sie sei abhängig von Kokain. „Sie ist mit Eltern aufgewachsen, die eigentlich immer nur high waren“, sagte er der Zeitung. „Ich habe versucht, sie davon abzuhalten, aber sie sagte mir nur, dass sie es ihrer Mutter einfach nur nachmache. Krissi verhält sich echt merkwürdig. Whitney sollte sich wirklich mal damit beschäftigen, was ihre Tochter sich gerade antut. Wenn Krissi nicht bald aufhört, wird sie die Kokainabhängigkeit umbringen.“

Der ehemalige Partner der hübschen Brünette stellte klar, dass es nicht die Schuld von Bobbi Kristina sei, dass sie auf die schiefe Bahn geraten sei, da ihre Eltern sie zu einem derartigen Leben verführt hätten. „Es war schon immer schwer, Krissi davon abzuhalten, Drogen und Alkohol zu kaufen, da Whitney ihr in der Woche 1000 Dollar Taschengeld gab“, plauderte er gegenüber dem Klatschblatt aus.

Wenige Stunden nach ihrer ersten Botschaft meldete sich dann die Tochter der einstigen Soul-Diva noch einmal zu Wort und twitterte erneut. Zu dem Zeitpunkt versuchte die 18-Jährige dann, das Thema zu wechseln, indem sie plötzlich auf die Beziehung zu ihrer Mutter lenkte. „Meine Mama hat mir immer alles ermöglicht. Beruflich trete ich nun in ihre Fußstapfen.“

2008 hatte noch den Anschein gehabt, als wolle der Nachwuchs der 47-Jährigen unter keinen Umständen so werden wie ihre Mutter. Die beiden hatten heftige Auseinandersetzungen, die schließlich damit endeten, dass Bobbi Kristina mit einem Messer auf die Darstellerin aus „Bodyguard“ losging und versuchte, auf sie einzustechen. Danach wollte sie sich selbst das Leben nehmen und wollte sich die Pulsadern aufschneiden. Die Konsequenz: ein Aufenthalt in der Psychiatrie.

Bezogen auf die aktuellen Ereignisse bleibt eigentlich nur noch zu hoffen, dass die negative Medienpräsenz und die Beweisbilder die 18-Jährige wachgerüttelt haben und sie sich womöglich doch noch für ein Leben entscheidet, dass vielleicht in etwas geregelteren Bahnen verläuft als das ihrer Eltern.

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