Neue Aufgabe

Monica Lierhaus' Ziel ist die Sportschau

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Ines Nurkovic

"Da bin ich", mit diesen Worten ist Monica Lierhaus in die Öffentlichkeit zurückgekehrt. Nun wird sie Botschafterin der ARD-Fernsehlotterie. Doch das Ziel bleibt die Sportschau.

Mit kleinen Schritten kam Monica Lierhaus (40) auf die Bühne ins öffentliche Leben zurück und erhielt dafür große Bewunderung. In ihrer bewegenden Rede verkündete sie: „Es ist schon sehr lang her, dass ich das letzte Mal auf einer Bühne stand, und unter diesen Voraussetzungen ohnehin schon mal gar nicht. Und jetzt kann ich es kaum fassen. Da bin ich!“ Es sind mehr als zwei Jahre vergangen, seit man Lierhaus in der Öffentlichkeit erlebt hat. Bei ihrem unerwarteten TV-Comeback am Samstagabend überraschte die noch nicht völlig genesene frühere ARD-Sportmoderatorin auch mit ihren Karriereplänen: „Ab heute möchte ich wieder an der Zukunft arbeiten, mich engagieren und mir neue Ziele setzen. Sehr hart arbeite ich daran, wieder einmal vor der Kamera stehen zu können.“

Jetzt geht alles schneller als erwartet: Am Montagnachmittag ließ die ARD verkünden, dass Monica Lierhaus die neue Botschafterin in der ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ wird. Sie tritt in den kommenden Wochen die Nachfolge des langjährigen Botschafters Frank Elstner (68) an. Ihre Rolle als Moderatorin bei der „Sportschau“ gibt sie vorerst auf.

„Ich bin stolz und dankbar“, so Lierhaus, „dass zwei Jahre lang der Platz bei der ,Sportschau‘ für mich offen gehalten wurde. Dafür danke ich besonders Volker Herres, Axel Balkausky und Steffen Simon. Außerdem natürlich auch meinen beiden Moderationskollegen Gerhard Delling und Reinhold Beckmann, die meine Einsatztage zusätzlich übernommen haben, damit die Möglichkeit meiner Rückkehr weiter bestand.“ Ihren Wunsch, als Moderatorin zur „Sportschau“ zurückzukehren, wird sich Lierhaus zunächst nicht erfüllen können: „Nach heutigem Stand muss ich aber leider sagen, dass ich auf absehbare Zeit die ,Sportschau‘ nicht werde moderieren können. Doch auch wenn dies erst einmal nicht möglich ist – die ,Sportschau‘ ist und bleibt meine große Leidenschaft, und ich arbeite jeden Tag sehr hart daran, eines Tages für diese Sendung wieder vor der Kamera stehen zu können.“

Nachdem Lierhaus vor zwei Jahren wegen einer Gehirnblutung während einer OP für fast vier Monate in ein künstliches Koma versetzt wurde, musste sie alles für sie einmal Selbstverständliche neu erlernen: das Sprechen, Essen, Laufen. Nach acht Monaten Reha zog sie vor einem Jahr wieder in ihr Haus in Hamburg und tut alles, um sich schnell wieder stark zu machen. Im Dezember machte sie ihre ersten Schritte.

ARD-Programmdirektor Volker Herres (53) glaubte während der ganzen Zeit an die Rückkehr von Lierhaus. Er bedauert sehr, dass die beliebte Moderatorin nicht gleich zum Sport kann, doch „wann immer es so weit ist, dass sie in den Sport zurückkehren kann, wird auf jeden Fall ihr Platz im Team des ARD-Sports und insbesondere in der ,Sportschau‘ für sie frei sein“.

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