Auszeichnung

Lena bekommt die Goldene Kamera

Der Eurovision Song Contest rückt näher, die Auswahlshows für Lenas neuen Grand-Prix-Song beginnen - und dazu bekommt die Sängerin auch noch die Goldene Kamera.

Die Sängerin Lena Meyer-Landrut wird mit der „Goldenen Kamera“ ausgezeichnet. Die 19-Jährige erhält die Auszeichnung in der Kategorie „Beste Musik National“, wie die Fernsehzeitschrift „Hörzu“ mitteilte. Lena, die im vergangenen Jahr mit dem Song „Satellite“ den „Eurovision Song Contest„(ESC) in Oslo gewann, wird den Preis bei der 46. Verleihung der Goldenen Kamera am Samstagabend entgegennehmen. „Mit ihrer frischen, natürlichen Art begeisterte sie über Monate hinweg das Publikum und schaffte mit dem Sieg beim „Eurovision Song Contest“ das, was keiner mehr zu hoffen gewagt hat“, begründete die „Hörzu“ ihre Wahl.

NDR-Intendant Lutz Marmor zeigte sich erfreut über die Entscheidung. Lena habe die Auszeichnung „wirklich verdient“, sagte er. Mit ihrem Auftritt in Oslo habe sie Millionen Menschen in ganz Europa verzaubert. Die Entscheidung gebe der Sängerin auch Rückenwind für den ESC 2011 in Düsseldorf. Die 19-Jährige wird in diesem Jahr zum zweiten Mal für Deutschland bei dem Wettbewerb antreten.

Beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest stellt sich Lena ab diesem Montag mit zwölf Songs dem Votum des Fernsehpublikums. Zwei Lieder stammen aus der Feder von Lena und ProSieben-Entertainer Stefan Raab. Dass die Sängerin wieder für Deutschland an den Start geht, steht schon länger fest. Die Zuschauer können in diesem Jahr nur in den drei Sendungen von "Unser Song für Deutschland" über das Lied entscheiden, das die 19-Jährige beim Grand-Prix-Finale singen soll.

Die Begeisterung in der ARD für die Song-Contest-Gewinnerin hat indes einem Bericht zufolge nachgelassen. Der Programmbeirat für das Erste habe die 19-Jährige schon im Oktober nach ihrem Auftritt in der ARD-Sendung "Der Deutsche Fernsehpreis" kritisiert, berichtete der "Spiegel" vorab. Es sei "deutlich geworden, dass die Sängerin mittlerweile ihre Unbefangenheit verloren" habe, heißt es demnach in einem Sitzungsprotokoll. Lena spiele "nun nur noch eine Rolle". ARD-Programmdirektor Volker Herres schloss sich der Kritik nicht an. "Ich bleibe Lenastheniker", sagte er dem Magazin.

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