Filmpremiere in Berlin

Harrison Ford patzt auf dem roten Teppich

Als charmantes Ekel ist Hollywoodschauspieler Harrison Ford jetzt auf der Kinoleinwand zu sehen. Zur Deutschlandpremiere seines neuen Films "Morning Glory" kam der Star nach Berlin und passte einen Moment nicht auf.

Harrison Ford (68) hat am Sonntagabend am Potsdamer Platz seinen neuen Film „Morning Glory“ in Berlin vorgestellt. Ford spielt darin einen bissigen TV-Nachrichtenmann. Zusammen mit einer verfeindeten Fernseh-Klatschtante (Diane Keaton) soll er eine lahmende Frühstücksfernsehsendung retten.

Bei einem Glas Scotch auf Eis verriet der Star auf dem Premierenempfang von Paramount-Chef Sven Sturm im Hotel Ritz-Carlton ein paar eigene Gewohnheiten. Er selbst sehe kein Frühstücksfernsehen. „Ich bevorzuge richtige Nachrichten“, sagte er und fügte mit Blick auf die US-Medienlandschaft hinzu: „Wenn ich welche kriegen kann.“ Über sein Image als grummelnder älterer Herr sagte er: „Alte Männer sind wie alte Schuhe. Sie werden immer bequemer.“

Seine junge Hollywood-Kollegin Rachel McAdams spielt in dem neuen Film die unerfahrene, aber enthusiastische TV-Produzentin Becky, die alle Fäden zusammenhalten muss. Bei der Premiere von „Morning Glory“ im Sony Center passte Harrison Ford einen Moment nicht auf und trat auf das Kleid von Rachel McAdams. Beide überstanden die kleine Szene unbeschadet.

Ford war erst am Mittag in Berlin gelandet, wie seine junge Hollywood-Kollegin Rachel McAdams. Sie spielt die unerfahrene, aber enthusiastische TV-Produzentin Becky, die alle Fäden zusammenhalten muss. In Berlin überließ sie Altstar Ford den Vortritt und ließ sich beim Empfang nur kurz blicken: Alter geht eben auch in Hollywood vor Schönheit.