USA

Schweres Unglück bei Flugshow – Flieger krachen ineinander

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In Texas sind zwei historische Flugzeuge bei einer Flugshow zusammegestoßen und abgestürzt.

In Texas sind zwei historische Flugzeuge bei einer Flugshow zusammegestoßen und abgestürzt.

Foto: Nathaniel Ross/Nathaniel Ross Photography/AP/dpa

Bei einer Flugshow in Texas sind zwei Flugzeuge zusammengestoßen und abgestürzt. Die Maschinen stammten aus dem Zweiten Weltkrieg.

Berlin. Bei einer Flugschau in Dallas sind am Samstag zwei Flugzeuge aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs in der Luft zusammengestoßen. An Bord der beiden Flugzeuge, die in der Luft kollidierten und dann abstürzten, waren bis zu sechs Besatzungsmitglieder, teilte der Veranstalter mit. Es habe sich um einen Bomber vom Typ Boeing B-17 Flying Fortress ("Fliegende Festung") und ein Bell P-63 Kingcobra-Jagdflugzeug gehandelt. In der ersten Maschine seien bis zu fünf Menschen gewesen, in der zweiten nur der Pilot. In der ersten Maschine seien bis zu fünf Menschen gewesen, in der zweiten nur der Pilot.

Unklar war, ob die Besatzungen der Flieger den Crash überlebten. Über mögliche Opfer könne er nichts sagen, da jetzt die Bundesbehörden ermittelten, sagte der Veranstalter weiter. Offiziell gab es zunächst keine Angaben zu möglichen Toten. Der Nachrichtensender CNN zitierte jedoch einen Tweet der Allied Pilots Association, nachdem zwei frühere Mitglieder der Gewerkschaft beim Absturz der B-17 ums Leben gekommen sind. "Unsere Gedanken sind bei den Familien, Freunde und Kollegen", schrieb die APA bei Twitter.

Videos zeigen dramatische Szenen

Der Bürgermeister von Dallas, Eric Johnson, erklärte bei Twitter, Zuschauer oder andere Menschen am Boden seien nicht verletzt worden. In Onlinenetzwerken veröffentlichte Videos zeigten dramatische Szenen: Demnach schienen die Flugzeuge nach dem Zusammenstoß in mehrere Teile zu zerbrechen, bevor sie auf dem Boden aufschlugen. Nach dem Aufprall waren eine Explosion und eine enorme Rauchwolke zu sehen.

Der Unfall ereignete sich bei einer Show zum Weltkriegsgedenken, die rund 4000 Besucher zählte. Am Freitag hatten die USA den "Veterans Day" begangen, einen Feiertag zu Ehren der Veteranen.

Piloten waren erfahrene Profis

Er könne sich das Unglück nicht erklären, sagte der Veranstalter vor Journalisten. Beide Maschinen hätten keine riskanten Manöver ausgeführt. Die Flugzeuge würden zudem sorgfältig gewartet. Die eingesetzten Piloten seien sehr erfahren und stammten aus der kommerziellen Luftfahrt oder dem Militär. "Es gibt einen sehr strengen Prozess der Überprüfung und des Trainings", ergänzte er. Die Veranstaltung, die am Sonntag weitergehen sollte, wurde nach dem Unglück abgesagt.

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.