Ehrung

Nobelpreis für Physik: Drei Quantenforscher ausgezeichnet

Quantenphysiker Anton Zeilinger: Der Wissenschaftler wurde 2022 zusammen mit zwei weiteren Forschern mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.

Quantenphysiker Anton Zeilinger: Der Wissenschaftler wurde 2022 zusammen mit zwei weiteren Forschern mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.

Foto: Hans Klaus Techt/APA/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der diesjährige Nobelpreis für Physik geht an drei Quantenforscher. Dies gab die Schwedische Akademie der Wissenschaften bekannt.

Berlin. Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an den Franzosen Alain Aspect, den US-Amerikaner John F. Clauser und den Österreicher Anton Zeilinger für Forschung auf dem Gebiet der Quantenphysik. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm mit.

Die Forscher hätten bahnbrechende Experimente mit verschränkten Quantenzuständen durchgeführt, bei denen sich zwei Teilchen wie eine Einheit verhalten, auch wenn sie getrennt sind. Die Ergebnisse hätten den Weg geebnet für neue, auf Quanteninformation basierende Technologien. Die bedeutendste Auszeichnung für Physiker ist in diesem Jahr mit insgesamt zehn Millionen Kronen (rund 920.000 Euro) dotiert. Lesen Sie auch: Corona: Spuren von mRNA-Impfstoff in Muttermilch gefunden

Nobelpreis: Physik-Nobelpreis ging 2021 an Hamburger Meteorologen

Am Montag war der Nobelpreis für Medizin und Physiologie dem in Leipzig arbeitenden schwedischen Forscher Svante Pääbo zugesprochen worden - für seine Erkenntnisse zur menschlichen Evolution. Er sequenzierte unter anderem als erster Wissenschaftler das Neandertaler-Genom.

Im vergangenen Jahr hatten die eine Hälfte des Physik-Nobelpreises der Hamburger Meteorologe Klaus Hasselmann und der in Japan geborenen US-Amerikaner Syukuro Manabe erhalten. Beide haben eine solide physikalische Grundlage für unser Wissen über den Klimawandel geschaffen. Die andere Hälfte ging an den Italiener Giorgio Parisi für seine Arbeit zum Verstehen komplexer Systeme.(fmg/dpa)

Dieser Artikel erschien zuerst bei morgenpost.de.