Flugverkehr

Billig-Airlines: Personal in Italien streikt am 1. Oktober

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Das Kabinenpersonal und die Piloten mehrerer Billig-Fluglinien streiken am Samstag in Italien. Welche Airlines genau betroffen sind.

Berlin. Schlechte Nachrichten für Reisende aus Deutschland vor dem langen Wochenende: Das Flugpersonal mehrerer Billig-Airlines will am Samstag, dem 1. Oktober, an verschiedenen Standorten in Italien streiken. Das kündigte unter anderem die italienische Gewerkschaft Uiltrasporti an. Welche Fluggesellschaften und Standorte betroffen sind.

Das Personal mehrerer Fluggesellschaften will am Wochenende in den Arbeitskampf treten. Die Mitarbeitenden von Easyjet, Ryanair und Volotea wollen demnach für 24 Stunden streiken. Auch bei Malta Air, der spanischen Billig-Fluggesellschaft Vueling Airlines und der Firma Crewlink, die Kabinenpersonal für Ryanair rekrutiert, sind Streiks angekündigt. Anders als bei den mitstreikenden Airlines soll die Arbeitsniederlegung bei Vueling allerdings nur in den Nachmittagsstunden stattfinden.

Ryanair, Easyjet & Co.: Kabinenpersonal und Piloten im Streik

An den Streiks an den italienischen Flughäfen am 1. Oktober nehmen demnach sowohl das Kabinenpersonal als auch Piloten und Pilotinnen teil. An mehreren italienischen Flughäfen sollen zudem Kundgebungen stattfinden, unter anderem in Mailand (Malpensa), Venedig und Neapel. Bestreikt werden auch die Flughäfen Ciampino und Fiumicino in Rom und der Airport von Pisa.

"Die italienischen Mitarbeitenden von Ryanair, Malta Air und Crewlink fordern Verträge, mit besseren Arbeitsbedingungen und Löhnen, die mindestens mit den branchenüblichen Mindestlöhnen einhergehen", erklärt die Gewerkschaft Uiltrasporti. Auch die Mitarbeitenden von Easyjet und Volotea fordern bessere Arbeitsverträge.

Wie viele Mitarbeitende der Billig-Airlines am Samstag genau an dem Streik teilnehmen werden, ist noch nicht bekannt. Reisende nach Italien sollten aber mit Stornierungen und Verspätungen rechnen. Wer am 1. Oktober nach Italien fliegt oder von dort abreist, sollte sich im Vorfeld über seine Verbindung informieren und gegebenenfalls weitere Vorkehrungen treffen. (reba)

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.