Gesangswettbewerb

ESC 2023: Diese beiden Austragungsorte stehen zur Wahl

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Das sind die ESC-Gewinner der vergangenen Jahre

Das sind die ESC-Gewinner der vergangenen Jahre

Seit 1956 sitzen Menschen weltweit einmal jährlich vor dem Fernseher und feuern die heimischen Kandidaten beim Eurovision Song Contest an. Die letzten Gewinner im Schnelldurchlauf:

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Großbritannien ist Gastgeberland für den ESC 2023, allein die Stadt ist noch nicht bekannt. Die BBC gab nun zwei Optionen bekannt.

Berlin. Eigentlich hatte die Ukraine mit dem Kalush Orchestra und ihrem Song "Stefania" in diesem Jahr die 66. Ausgabe des Eurovision Song Contest (ESC) gewonnen – vor Großbritannien. Doch wegen des Ukraine-Krieges und starker Sicherheitsbedenken kann das Siegerland den ESC 2023 entgegen der Regeln des Wettbewerbs nicht ausrichten. Großbritannien springt als Gastgeber ein, doch welche Stadt wird der finale Austragungsort für die große Show? Die letzten beiden Optionen sind nun bekannt.

Wie die BBC am Dienstag mitteilte, wird der ESC 2023 entweder im schottischen Glasgow oder im englischen Liverpool stattfinden. Zuvor waren auch noch die britischen Städte Manchester, Birmingham, Newcastle, Leeds und Sheffield in der engeren Auswahl gewesen. Insgesamt hatten sogar 20 Städte aus England, Nordirland, Schottland und Wales Interesse angekündigt – darunter auch London und Bristol.

In Umfragen und Buchmacher-Wetten hatten sich die Hafenstädte Glasgow und Liverpool allerdings schon früh als Favoriten herauskristallisiert. Die finale Entscheidung für den ESC-Austragungsort soll in wenigen Wochen fallen.

ESC 2023: Großbritannien ersetzt Ukraine

Es ist bereits das neunte Mal, dass der ESC im Vereinigten Königreich stattfinden wird. Großbritannien hatte als Zweitplatzierter bereits vor im Juni die Ausrichtung des Wettbewerbs angeboten. Die Briten sind schon häufiger als Ausrichter eingesprungen.

"Es ist die Party der Ukraine. Wir laden sie lediglich ein, sie bei uns zu Hause zu schmeißen", sagte der diesjährige britische ESC-Zweitplatzierte Sam Ryder nach der Entscheidung für Großbritannien als Gastgeber. "Wir wissen hier im Vereinigten Königreich, wie man eine Party feiert." Der Contest werde trotz der Verlegung die ukrainische Kultur, Geschichte und Musik feiern.

Ähnlich äußerte sich damals auch Kalush-Sänger Oleh Psjuk. Zwar sei er traurig, dass die Show nicht in der Ukraine steige. Aber: "Wir hoffen, dass die Eurovision 2023 ein ukrainisches Flair haben und unsere schöne, einzigartige Kultur feiern wird", teilte Psjuk der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge mit. Seine Band und er würden alles dafür geben, dass die Ukraine auch 2023 gewinnt und der ESC 2024 "in einem friedlichen Land stattfinden kann". (dpa/reba)

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Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.