Autofahrer

BMW: Hersteller bestätigt lang gepflegtes Klischee

| Lesedauer: 2 Minuten
Tobias Eßer
Blinkt (gerade) nicht: Ein BMW im Straßenverkehr.

Blinkt (gerade) nicht: Ein BMW im Straßenverkehr.

Foto: Bernhard Limberger/BMW AG/dpa-tmn

Wer einen BMW fährt, gehört nicht zu den beliebtesten Verkehrsteilnehmern. Eines der Klischees hat der Autobauer auf Twitter bestätigt.

Berlin. BMW genießt bei Automobil-Fans immer noch ein gutes Ansehen. Bei Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern sieht das jedoch anders aus. Eine britische Umfrage aus dem Jahr 2021 zeigt: BMW-Fahrende sind mit Abstand die unbeliebtesten Menschen im Straßenverkehr. Seit Jahren halten sich hartnäckige Klischees über sie – sie würden drängeln, immer zu schnell fahren und die Funktion ihres Blinkers nicht kennen.

Zumindest das Klischee mit den Blinkern hat der amerikanische Twitter-Account des Münchner Autobauers auf humorvolle Art und Weise bestätigt. "Benutzt eure Blinker", mahnte BMW USA am Dienstag über den Kurznachrichtendienst.

BMW mahnt zur Nutzung von Blinkern: User reagieren mit Humor

Die Followerinnen und Follower des US-amerikanischen BMW-Accounts reagierten mit Humor auf die Erinnerung. "Die...was?!", schreibt ein User.

Ein anderer hat eine ganz eigene Antwort auf die Frage, warum sich das Klischee des blinkerlosen BMW-Fahrenden so lange hält: "Spaß beiseite, natürlich nutzen wir Blinker. Nur ist die Lichtfrequenz bei BMW-Blinkern so eingestellt, dass sie von armen Menschen nicht gesehen werden kann".

Blinker bei BMWs: "Kann man die bei der Bestellung dazubuchen?"

User Dave Banks schien generell überrascht von der Tatsache, dass BMW überhaupt Blinker in den Autos verbaut: "Kann man das bei der Bestellung dazubuchen?". Ein Nutzer namens Billy, der auf seinem Profil sogar angibt, in der Technik-Abteilung von BMW zu arbeiten, hat ein ganz anderes Problem.

Er postete ein Video aus dem Inneren seines BMW. Der Kippschalter, mit dem man normalerweise den Blinker betätigt, schlackert im Video nur noch traurig hin und her. "Ich hab es versucht", kommentiert der User trocken.

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.